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Foxconn erhöht Löhne; andere Unternehmen nicht

Der EMS-Dienstleister Foxconn hat nach den jüngsten Vorfällen an der Produktionsstätte in Shenzhen (China) angekündigt, die Löhne um 30% zu erhöhen. Andere taiwanesische Notebook-Hersteller wollen dem Beispiel jedoch nicht folgen.

03. Juni 2010, 15:05
Compal, Quanta und Wistron—alle unterhalten Produktionsanlagen in China—werden keine Lohnerhöhung für die chinesischen Arbeiter durchführen, schreibt Focus Taiwan.

Compal Electronics habe die Löhne bereit im letzten Jahr erhöht. Diese würden die Anforderungen der chinesischen Behörden erfüllen. Es gäbe keine Pläne für eine weitere Erhöhung.

Quanta Computer erklärte man folge den Anforderungen der chinesischen Regierung.

Wistron erklärte, dass man sehr konkurrenzfähig bei seinen Löhnen sei und sehe für eine Erhöhung keine Notwendigkeit, heißt es in dem Bericht weiter.

Internationale Unternehmen wie Nokia und Sony—alle werden von Foxconn beliefert—drückten ihre Besorgnis über die jüngsten Selbstmorde aus. "In Reaktion auf die jüngsten Berichte hat Sony begonnen das Arbeitsumfeld bei Foxconn neu zu bewerten", heißt es beim Unternehmen.

Nokia erklärte: "Wir sind besorgt und nehmen dies sehr ernst. Angesichts der Berichte sind wir in ständigem Kontakt mit Foxconn, um etwaige Probleme zu identifizieren und so bald wie möglich zu lösen."

Apple, Dell und Hewlett-Packard haben sich ähnlich geäußert.

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