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Elektronikproduktion | 23 April 2010

Wacker nimmt Polysilicium-Anlagen in Betrieb

Die Wacker Chemie AG hat am Standort Burghausen weitere Anlagen zur Herstellung von polykristallinem Silicium in Betrieb genommen. Alle Abscheidereaktoren der so genannten „Ausbaustufe 8“ sind bereits angelaufen.
Die volle Nennkapazität der Anlage von rund 10.000 Tonnen pro Jahr wird noch im 2. Quartal 2010 erreicht. Damit liegt das Unternehmen ein halbes Jahr vor dem ursprünglichen Zeitplan. Insgesamt investiert Wacker rund EUR 500 Millionen in diese Ausbaustufe und schafft dadurch etwa 200 neue Arbeitsplätze. In Summe werden durch den Polysilicium-Ausbau bis Ende 2010 etwa 650 neue Arbeitsplätze im Werk Burghausen entstehen.

Mit dieser Erweiterung trägt das Unternehmen dem weltweit steigenden Bedarf an polykristallinem Reinstsilicium Rechnung. Die neue Anlage kann dabei Material sowohl für die Solarindustrie wie auch für den Halbleitermarkt herstellen.

Durch die Ausbaustufe 8 steigt die Produktionskapazität von Wacker für Polysilicium auf über 25.000 Tonnen pro Jahr. Zusätzlich ist gegenwärtig am Standort Nünchritz eine weitere Anlage mit einer Kapazität von 10.000 Tonnen Polysilicium pro Jahr im Bau. Insgesamt investiert Wacker in den seit dem Jahr 2000 laufenden Kapazitätsausbau rund EUR 2 Milliarden.

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