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Elektronikproduktion | 15 April 2010

Foxconn aufgefordert, auf Mitarbeiter 'aufzupassen'

Der in Taiwan ansässige EMS-Dienstleister Foxconn ist aufgefordert, seine Mitarbeiter - hier vor allem die jüngeren Mitarbeiter in China - besser zu betreuen.
Die örtliche Gewerkschaftsföderation in China hat den EMS-Riesen aufegfordert für eine bessere psychologische Betreuung seiner Mitarbeiter zu sorgen - hier vor allem für die Jüngeren - schreibt die China Daily. Die Mitteilung folgt den jüngsten Berichten über eine Reihe von Selbstmorden (6 bisherigen Suizidversuche, 4 Tote) auf den Fuss.

Die Shenzhen Federation of Trade Union hat die Ereignisse untersucht und festgestellt, dass Foxconn keine gültigen Gesetze übertreten hat. Ferner wurde festgestellt, dass das Unternehmen alle "notwendigen Maßnahmen rechtzeitig implementiert hat", erklärte Wang Tongxin, stellvertretender Vorsitzender der Föderation, gegenüber der Zeitung.

Der Vize-Präsident erklärte, dass das "quasi-militärische Management-System" des EMS-Dienstleisters den Fokus auf Produktionspläne und Einschätzungen legt und weniger auf die Lebensqualität der Mitarbeiter. Jedoch wurden 85% der Foxconn-Mitarbeiter in China nach 1980 geboren - eine jüngeren Generation, die andere Werte als die Elterngeneration hat. "Dies ist kein spezifisches Problem von Foxconn, sondern ein allgemeines soziales Problem", erklärte Herr Wang weiter.

Liu Kun, Sprecher für Foxconn erklärte gegenüber der Zeitung, dass das Unternehmen hat bereits Anstrengungen zur "Schaffung eines lebendigeren und rücksichtsvolleren Umfeld für seine Mitarbeiter" unternommen hat. Foxconn plant, rund USD 2,9 Millionen in neue Sport-und Unterhaltungsmöglichkeiten zu investieren und wird einen Monitor-System zu einer besseren psychologischen Betreuung aufbauen. Ob dies jedoch nur für China gilt, war aus dem Artikel nicht ersichtlich.

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