Balda: Ergebnissituation 2009 über Erwarten positiv
Der Balda-Konzern hat im Geschäftsjahr 2009 Umsatzerlöse von €139,0 Millionen erreicht und liegt damit am oberen Rand der Prognosen. Der Vorjahreswert liegt bei €198,1 Millionen.
"Die Gruppe hat die Ergebnissituation gegenüber der Vorjahresperiode deutlich in den "schwarzen Bereich" gedreht", stellte Finanzvorstand Rainer Mohr fest.
Selbst im schwierigen Marktumfeld des rezessiven Geschäftsjahres 2009 habe der Konzern in den fortgeführten Geschäftsbereichen mit €2,5 Mio. (VJ: minus €0,6 Mio./ohne TPK) ein am oberen Rand des Prognosekorridors sich bewegendes, operatives Ergebnis erzielt.
Das Umsatzvolumen im Konzern ging im Berichtsjahr wie erwartet auf €139,0 Millionen (VJ: €198,1 Mio.) zurück. Verantwortlich für diese Entwicklung sind laut Rainer Mohr vor allem die geringere Nachfrage im globalen Mobilfunkmarkt und die 2009 abnehmenden Auftragsabrufe der Kunden von Balda.
Der Konzern hat das Vorsteuerergebnis (EBT) unter dem Einfluss positiver Sondereffekte auf €45,3 Mio. gesteigert. Der Jahresüberschuss des fortgeführten Geschäftsbereichs nahm unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und Ertrag auf €46,4 Mio. zu (VJ: minus €33,1 Mio.).
Klare Wachstumsstrategie im Geschäftsjahr 2010
Der Hersteller von kompletten Baugruppen aus Kunststoff, Elektronik- und Health Care-Produkten werde sich im laufenden Geschäftsjahr konsequent auf den Ausbau seiner hoch entwickelten Technologien, Fertigungskapazitäten und die Diversifikation des Produktportfolios konzentrieren.
2010 werde die Unternehmensgruppe die Umsatzerlöse um 10% bis 15% steigern – bei wenigstens gleich bleibendem EBIT und einem ausgeprägt positiven Vorsteuerergebnis (EBT). "Wir sind für das laufende Geschäftsjahr sehr zuversichtlich", so Rainer Mohr.
"Wir erwarten 2010 weltweit eine leichte Erholung in allen von uns indirekt belieferten Absatzmärkten und eine Belebung des Konsumklimas. Andererseits rechnen wir im MobileCom-Markt bei unseren Abnehmern mit hoch intensivem Preiswettbewerb, der den Druck auf die Margen erhöhen wird", erklärte er weiter.
Im Segment China plant Balda mit der Fertigung kompletter Baugruppen aus Kunststoff für Mobiltelefone 2010 zweistelliges Wachstum. Die ab der zweiten Jahreshälfte operationsfähige, neue Produktionsstätte in Peking ist auf Massenproduktion ausgelegt. Das Segment Indien wird weiterhin zeitnah und kritisch beobachtet, heisst es in einer Mitteilung.
Serie von High Tech-Produktinnovationen
"Das Segment Malaysia wird 2010 den Turnaround schaffen und deutlich bei Umsatz und Ergebnis wachsen", gab sich Rainer Mohr überzeugt. Bereits im Dezember 2009 hat Malaysia die nahezu komplette Fertigung von vier digitalen Kameras für Canon aufgenommen. Zum Jahreswechsel startete die Produktion von vier innovativen Elektronikprodukten für einen weltweit Mobilfunkaccessoires vertreibenden Markenkunden.
Balda Medical hat 2009 einen neuen Auftrag von einem führenden europäischen Pharma-Konzern gewonnen. Die Produktion startet 2011. Umsatz- und Ergebnissituation von Medical bleiben 2010 voraussichtlich unverändert positiv. "Diese Perspektiven dokumentieren unseren positiven Ausblick für das Geschäftsjahr 2010", erläuterte Rainer Mohr.
2009 ein Jahr des Umbruchs und Aufbruchs Der Balda-Konzern hat 2009 Deutschland mit Balda Medical als viertes Segment neben der Kunststoffverarbeitung in China und Indien sowie der Fertigung von Elektronikprodukten in Malaysia wieder dem fortgeführten Geschäftsbereich zugeordnet.
Die vier Segmente der Balda-Gruppe entwickelten unterschiedlich. Besonders hart betroffen war das Geschäftsvolumen des bislang im MobileCom tätigen Segments in Malaysia. Der Standort in Ipoh hat die Kunststoffverarbeitung für Mobiltelefone vollständig eingestellt. Ein Kunde verlagerte seine Handyproduktion teilweise zu Balda nach Beijing. Weitere Projekte übernahm ein Kunde in Eigenfertigung. Auch das Segment Indien konnte 2009 keinen positiven Beitrag zum Konzernergebnis leisten. Die Segmente China und Deutschland arbeiteten 2009 deutlich profitabel.
Selbst im schwierigen Marktumfeld des rezessiven Geschäftsjahres 2009 habe der Konzern in den fortgeführten Geschäftsbereichen mit €2,5 Mio. (VJ: minus €0,6 Mio./ohne TPK) ein am oberen Rand des Prognosekorridors sich bewegendes, operatives Ergebnis erzielt.
Das Umsatzvolumen im Konzern ging im Berichtsjahr wie erwartet auf €139,0 Millionen (VJ: €198,1 Mio.) zurück. Verantwortlich für diese Entwicklung sind laut Rainer Mohr vor allem die geringere Nachfrage im globalen Mobilfunkmarkt und die 2009 abnehmenden Auftragsabrufe der Kunden von Balda.
Der Konzern hat das Vorsteuerergebnis (EBT) unter dem Einfluss positiver Sondereffekte auf €45,3 Mio. gesteigert. Der Jahresüberschuss des fortgeführten Geschäftsbereichs nahm unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und Ertrag auf €46,4 Mio. zu (VJ: minus €33,1 Mio.).
Klare Wachstumsstrategie im Geschäftsjahr 2010
Der Hersteller von kompletten Baugruppen aus Kunststoff, Elektronik- und Health Care-Produkten werde sich im laufenden Geschäftsjahr konsequent auf den Ausbau seiner hoch entwickelten Technologien, Fertigungskapazitäten und die Diversifikation des Produktportfolios konzentrieren.
2010 werde die Unternehmensgruppe die Umsatzerlöse um 10% bis 15% steigern – bei wenigstens gleich bleibendem EBIT und einem ausgeprägt positiven Vorsteuerergebnis (EBT). "Wir sind für das laufende Geschäftsjahr sehr zuversichtlich", so Rainer Mohr.
"Wir erwarten 2010 weltweit eine leichte Erholung in allen von uns indirekt belieferten Absatzmärkten und eine Belebung des Konsumklimas. Andererseits rechnen wir im MobileCom-Markt bei unseren Abnehmern mit hoch intensivem Preiswettbewerb, der den Druck auf die Margen erhöhen wird", erklärte er weiter.
Im Segment China plant Balda mit der Fertigung kompletter Baugruppen aus Kunststoff für Mobiltelefone 2010 zweistelliges Wachstum. Die ab der zweiten Jahreshälfte operationsfähige, neue Produktionsstätte in Peking ist auf Massenproduktion ausgelegt. Das Segment Indien wird weiterhin zeitnah und kritisch beobachtet, heisst es in einer Mitteilung.
Serie von High Tech-Produktinnovationen
"Das Segment Malaysia wird 2010 den Turnaround schaffen und deutlich bei Umsatz und Ergebnis wachsen", gab sich Rainer Mohr überzeugt. Bereits im Dezember 2009 hat Malaysia die nahezu komplette Fertigung von vier digitalen Kameras für Canon aufgenommen. Zum Jahreswechsel startete die Produktion von vier innovativen Elektronikprodukten für einen weltweit Mobilfunkaccessoires vertreibenden Markenkunden.
Balda Medical hat 2009 einen neuen Auftrag von einem führenden europäischen Pharma-Konzern gewonnen. Die Produktion startet 2011. Umsatz- und Ergebnissituation von Medical bleiben 2010 voraussichtlich unverändert positiv. "Diese Perspektiven dokumentieren unseren positiven Ausblick für das Geschäftsjahr 2010", erläuterte Rainer Mohr.
2009 ein Jahr des Umbruchs und Aufbruchs Der Balda-Konzern hat 2009 Deutschland mit Balda Medical als viertes Segment neben der Kunststoffverarbeitung in China und Indien sowie der Fertigung von Elektronikprodukten in Malaysia wieder dem fortgeführten Geschäftsbereich zugeordnet.
Die vier Segmente der Balda-Gruppe entwickelten unterschiedlich. Besonders hart betroffen war das Geschäftsvolumen des bislang im MobileCom tätigen Segments in Malaysia. Der Standort in Ipoh hat die Kunststoffverarbeitung für Mobiltelefone vollständig eingestellt. Ein Kunde verlagerte seine Handyproduktion teilweise zu Balda nach Beijing. Weitere Projekte übernahm ein Kunde in Eigenfertigung. Auch das Segment Indien konnte 2009 keinen positiven Beitrag zum Konzernergebnis leisten. Die Segmente China und Deutschland arbeiteten 2009 deutlich profitabel.
Elektroindustrie-Exporte weiter auf solidem Wachstumspfad
Die Exporte der deutschen Elektroindustrie befinden sich weiterhin auf einem soliden Wachstumspfad.
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