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Apple: Audit deckt Verfehlungen bei Zulieferern auf

Das von Apple im letzten Jahr durchgeführte Audit überprüfte 102 Produktionseinrichtungen: und fand 17 sogenannte 'Core-Violations'. An 60 Standorten wurde die wöchentliche Arbeitszeit überschritten – in 50% der Fälle. Andere Zulieferer ließen Schwangerschaftstests durchführen.

24. Februar 2010, 11:48
Der Computer-Riese fand bei seinen Audits im letzten Jahr 17 grobe Verstöße gegen die Richtlinien des Unternehmens: in 8 Fällen wurden übermäßig hohen Gebühren bei der Einstellung verlangt; in 3 Fällen wurden minderjährige Arbeitnehmer eingestellt; in 3 Fällen kooperierte der Lieferant mit nicht autorisierten Unternehmen bei der Beseitigung von gefährlichen Müll und in 3 Fällen wurden den Prüfern gefälschte Dokumente vorgelegt.

Apple forderte alle Lieferant auf Gelder – welche die legale Grenze für Vermittlungsgebühren überschritten zu erstatten ($2,2 Millionen wurden in den letzten 2 Jahren an Migrationsarbeiter zurückgezahlt). Mit einem Zulieferer wird Apple – er hatte bereits 2008 gefälschte Dokumente bei der Überprüfung vorgelegt – die Zusammenarbeit beenden.

Weitere Ergebnisse:
- in 60 Einrichtungen, wurde die wöchentlichen Höchstgrenze bei der Arbeitszeit in 50% der Fälle überschritten

- in 65 Einrichtungen, arbeiteten die Beschäftigten an mehr als sechs aufeinander folgenden Tagen (mindestens einmal pro Monat)

- in 48 Einrichtungen, wurde der Überstundenlohn falsch berechnet (zu niedrige Löhne)

- in 24 Einrichtungen, wurde für reguläre Arbeitszeit weniger als der Mindestlohn gezahlt

- in 45 Einrichtungen, wurde zu disziplinarischen Zwecken Lohnabzug eingesetzt

- in 52 Einrichtungen, wurden bei der Einstellung (und bei den Mitarbeitern) ein Hepatitis B Screening durchgeführt

- in 20 Einrichtungen, wurden Schwangerschaftstests durchgeführt

- in 49 Einrichtungen, trugen die Arbeiter keine geeignete Schutzausrüstung – "In einigen Fällen wurde keine ausreichende Schutzkleidung gestellt, in anderen wurde sie nicht genutzt)“, so der Bericht.

Kommentare

Kritische Kommentare sind erlaubt und auch erwünscht. Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistische / homophobe und verletzende Äusserungen sind nicht erlaubt und werden entfernt.

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