IPTE: Auftragsfertigung mit 27% Umsatzrückgang in 2009
Das wichtigste Geschäftsereignis des vergangenen Jahres war der Verkauf des Geschäftsbereichs Automatisierung im Dezember. Bei den fortgeführten Aktivität - der komplette Geschäftsbereich Auftragsfertigung - musste ein Umsatzrückgang von 27% im Vergleich zu 2008 hingenommen werden.
Der Wechsel des Unternehmensnamens von IPTE NV in Connect Group NV wird formal im Rahmen der außerordentlichen Gesellschafterversammlung am 2. März 2010 beschlossen werden. Der Name IPTE wird vom Käufer des Automatisierungsbereichs weiter verwendet werden.
1. Nicht fortgeführter Bereich Automatisierung
Nach Verhandlungen mit verschiedenen Interessenten akzeptierte die Connect Group das Angebot der Firmengründer Huub Baren und Vladimir Dobosch, den gesamten Bereich Automatisierung zu übernehmen.
Der Geschäftsbereich wird für einen Fixbetrag von €2 Millionen sowie einem variablen Betrag in Höhe von 50% des Gewinns der Aktivität bis 31. Dezember 2012 verkauft. Die Zahlung des Gesamtbetrags kann bis 31. Dezember 2013 gestundet werden.
Der Vertrag beinhaltet zudem eine Klausel, die die Connect Group am Gewinn, den die Käufer bei einem eventuellen Verkauf an Dritte innerhalb der nächsten zwei Jahre erlösen, beteiligt (50% im ersten und 25% im 2. Jahr). Als Sicherheit für den Kaufpreis erhält die Connect Group eine Bürgschaft in Höhe von €700.000 auf die IPTE-Anteile der Käufer sowie eine Kaufoption auf die Anteile zu einem garantierten Stückpreis von €2,86.
Das Nettoergebnis des Automatisierungsbereichs ist ein Verlust in Höhe von €22,9 Millionen (€4,5 Mio. in 2008). Der Verlust für 2009 beinhaltet den operativen Verlust des Jahres in Höhe von €5,8 Millionen sowie den Verlust aus dem Verkauf der Aktivität in Höhe von €17,1 Millionen.
Der Verkaufspreis wurde ermittelt unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren inklusive des in den vergangenen Jahren angefallenen Verlusts (€4,5 Mio. in 2008, €5,8 Mio. in 2009), der nötigen Aufwendungen, das Unternehmen wieder profitabel zu machen sowie der Tatsache, dass das Nettokapital Abschreibungen in Höhe von €4 Millionen, die nach IFRS-Richtlinien in der zweiten Jahreshälfte 2009 abgeschrieben werden müssen, beinhaltet. Der nicht wiederkehrende unbare Verlust ist eine logische Konsequenz dieser Faktoren.
2. Fortgeführter Bereich Auftragsfertigung
Die fortgeführte Aktivität umfasst den kompletten Geschäftsbereich Auftragsfertigung. Hier musste ein Umsatzrückgang von 27% im Vergleich zu 2008 hingenommen werden. Der Rückgang ist das Ergebnis des generellen Rückgangs der gesamten Wirtschaft und betrifft alle Bereiche und alle Kunden. Ein positiver Faktor darunter ist die Akquisition einiger Neukunden. Bei einer Erholung der Wirtschaft wird sich dies sicher positiv auf die Erträge des Unternehmens auswirken.
Das Nettoergebnis des fortgeführten Bereichs weist einen Verlust von €3,1 Millionen aus im Vergleich zu einem Gewinn von €4,8 Millionen im Jahr 2008. Das Nettoergebnis ist durch den starken Auftragsrückgang und Restrukturierungskosten durch Personalabbau (€0,7 Mio.) sowie die Schließung des Standorts in der Slowakei (€0,4 Mio.) beeinflusst.
Aufgrund des Verkaufs der Automatisierungs-Aktivität in 2009 muss der fortgeführte Bereich auf Basis der IFRS 5-Richtlinien in der Bilanz alle dafür zukünftig anfallenden Kosten ausweisen. Dies bedeutet, dass in der Bilanz 2009 des Bereichs Auftragsfertigung (der fortgeführte Bereich) Finanzierungskosten in Höhe von €1 Million ausgewiesen sind, die Kosten des Automatisierungsbereichs waren.
Der Auftragseingang dieses Bereichs betrug €55,0 Millionen zum Jahresende, verglichen mit €56,8 Millionen zum Ende des 3Q/2009 und €53,5 Millionen zum Jahresende 2008.
IPTE Gruppe ändert den Namen in Connect Group
Mit dem Verkauf der Automatisierungs-Sparte wird der verbleibende IPTE-Bereich Auftragsfertigung ab dem Zeitpunkt des Verkaufs als börsennotiertes Unternehmen fortgeführt. Die IPTE Gruppe schlägt den Anteilseignern die Änderung des Unternehmensnamens in Connect Group vor. Über die Namensänderung wird in der außerordentlichen Gesellschafterversammlung am 2. März 2010 entschieden.
Stärkung des Eigenkapitals
Die Gruppe will die Kapitalstruktur im Frühjahr 2010 durch die Ausgabe von wandelbaren Anleihen in Höhe von mindestens €2 Millionen und maximal €5 Millionen stärken. Dabei gelten die folgenden Konditionen: Ausgabe von Vorzugsaktien, eine minimale Investition von €50.000, ein Zeitraum von sechs Jahren, Verzinsung mit 6%, zahlbar halbjährlich sowie eine halbjährliche Wandlungsoption (nach der Veröffentlichung der Jahres- und Halbjahresergebnisse).
1. Nicht fortgeführter Bereich Automatisierung
Nach Verhandlungen mit verschiedenen Interessenten akzeptierte die Connect Group das Angebot der Firmengründer Huub Baren und Vladimir Dobosch, den gesamten Bereich Automatisierung zu übernehmen.
Der Geschäftsbereich wird für einen Fixbetrag von €2 Millionen sowie einem variablen Betrag in Höhe von 50% des Gewinns der Aktivität bis 31. Dezember 2012 verkauft. Die Zahlung des Gesamtbetrags kann bis 31. Dezember 2013 gestundet werden.
Der Vertrag beinhaltet zudem eine Klausel, die die Connect Group am Gewinn, den die Käufer bei einem eventuellen Verkauf an Dritte innerhalb der nächsten zwei Jahre erlösen, beteiligt (50% im ersten und 25% im 2. Jahr). Als Sicherheit für den Kaufpreis erhält die Connect Group eine Bürgschaft in Höhe von €700.000 auf die IPTE-Anteile der Käufer sowie eine Kaufoption auf die Anteile zu einem garantierten Stückpreis von €2,86.
Das Nettoergebnis des Automatisierungsbereichs ist ein Verlust in Höhe von €22,9 Millionen (€4,5 Mio. in 2008). Der Verlust für 2009 beinhaltet den operativen Verlust des Jahres in Höhe von €5,8 Millionen sowie den Verlust aus dem Verkauf der Aktivität in Höhe von €17,1 Millionen.
Der Verkaufspreis wurde ermittelt unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren inklusive des in den vergangenen Jahren angefallenen Verlusts (€4,5 Mio. in 2008, €5,8 Mio. in 2009), der nötigen Aufwendungen, das Unternehmen wieder profitabel zu machen sowie der Tatsache, dass das Nettokapital Abschreibungen in Höhe von €4 Millionen, die nach IFRS-Richtlinien in der zweiten Jahreshälfte 2009 abgeschrieben werden müssen, beinhaltet. Der nicht wiederkehrende unbare Verlust ist eine logische Konsequenz dieser Faktoren.
2. Fortgeführter Bereich Auftragsfertigung
Die fortgeführte Aktivität umfasst den kompletten Geschäftsbereich Auftragsfertigung. Hier musste ein Umsatzrückgang von 27% im Vergleich zu 2008 hingenommen werden. Der Rückgang ist das Ergebnis des generellen Rückgangs der gesamten Wirtschaft und betrifft alle Bereiche und alle Kunden. Ein positiver Faktor darunter ist die Akquisition einiger Neukunden. Bei einer Erholung der Wirtschaft wird sich dies sicher positiv auf die Erträge des Unternehmens auswirken.
Das Nettoergebnis des fortgeführten Bereichs weist einen Verlust von €3,1 Millionen aus im Vergleich zu einem Gewinn von €4,8 Millionen im Jahr 2008. Das Nettoergebnis ist durch den starken Auftragsrückgang und Restrukturierungskosten durch Personalabbau (€0,7 Mio.) sowie die Schließung des Standorts in der Slowakei (€0,4 Mio.) beeinflusst.
Aufgrund des Verkaufs der Automatisierungs-Aktivität in 2009 muss der fortgeführte Bereich auf Basis der IFRS 5-Richtlinien in der Bilanz alle dafür zukünftig anfallenden Kosten ausweisen. Dies bedeutet, dass in der Bilanz 2009 des Bereichs Auftragsfertigung (der fortgeführte Bereich) Finanzierungskosten in Höhe von €1 Million ausgewiesen sind, die Kosten des Automatisierungsbereichs waren.
Der Auftragseingang dieses Bereichs betrug €55,0 Millionen zum Jahresende, verglichen mit €56,8 Millionen zum Ende des 3Q/2009 und €53,5 Millionen zum Jahresende 2008.
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Mit dem Verkauf der Automatisierungs-Sparte wird der verbleibende IPTE-Bereich Auftragsfertigung ab dem Zeitpunkt des Verkaufs als börsennotiertes Unternehmen fortgeführt. Die IPTE Gruppe schlägt den Anteilseignern die Änderung des Unternehmensnamens in Connect Group vor. Über die Namensänderung wird in der außerordentlichen Gesellschafterversammlung am 2. März 2010 entschieden.
Stärkung des Eigenkapitals
Die Gruppe will die Kapitalstruktur im Frühjahr 2010 durch die Ausgabe von wandelbaren Anleihen in Höhe von mindestens €2 Millionen und maximal €5 Millionen stärken. Dabei gelten die folgenden Konditionen: Ausgabe von Vorzugsaktien, eine minimale Investition von €50.000, ein Zeitraum von sechs Jahren, Verzinsung mit 6%, zahlbar halbjährlich sowie eine halbjährliche Wandlungsoption (nach der Veröffentlichung der Jahres- und Halbjahresergebnisse).
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