Nokia bleibt Top1 dank Rentabilität in 2009
Dem finnischen Mobilriesen Nokia ist es gelungen - trotz eines steigenden Wettbewerbsdrucks im Bereich Smartphone - seine Top-Position auch im Jahr 2009 zu verteidigen, so der Marktforscher iSuppli.
Nokia vermeldete für 2009 einen operativen Gewinn von 12,3% (der Durchschnitt bei den Top5 Handy-Herstellern lag bei 0,7%). Samsung folgt mit 10,5% auf Position 2.
"Starke Konkurrenz von Rivalen wie etwa das iPhone untergraben seit dem 2Q/08 die Führungsposition Nokias auf dem weltweiten Smartphone-Markt", erklärte Tina Teng, Senior Analyst (Wireless Communication) bei iSuppli. "Bis zum 3Q/09 ging Nokias Anteil an den weltweiten Lieferungen auf 34,5% zurück - vom letzten Hoch im 1Q/08 (44,2%). Der Anteil stieg jedoch im 4Q/09 wieder auf 39,5%."
Nokia blieb vom Abschwung jedoch nicht unberührt und das Unternehmen musste beim Betriebsgewinn einen Rückgang hinnehmen (2008: 17%). Nokia verkauft im Jahr 2009 rund 431,8 Millionen Mobiltelefone; ein Rückgang von 7,8% gegenüber 2008 (468,4 Millionen). Der Weltmark vermeldete einen Rückgang von 6,7%. Mit einem Anteil von rund 37,8% - fast doppelt so groß wie bei der Top2 Samsung - konnte Nokia seine führende Stellung auf dem Markt jedoch behaupten, so der Marktforscher.
Die Tabelle zeigt das iSuppli Ranking der Top5 (nach ausgelieferten Stückzahlen).

Samsung konnte 2009 seine Wettbewerber ausstechen und vermeldete als einziges Unternehmen unter den Top5 sowohl einen Zuwachs bei den Marktanteilen, als auch eine Steigerung des Betriebsgewinns. iSuppli glaubt, dass Samsung seine Profitmarge in diesem Jahr weiter ausbauen wird; das Unternehmen wird wahrscheinlich eine Vielzahl seiner Schlüsselkomponenten von der eigenen Semiconductor Geschäftseinheit beziehen, heisst es weiter.
LG Electronics - Nummer 3 der Rangliste - konnte seinen Marktanteil um 2,1 Prozentpunkte steigern. Das Unternehmen war Top-Performer wenn man sich den Zuwachs bei den Verkaufszahlen ansieht (ein Wachstum von 17% im Vergleich zu 2008). Trotz allem musste LG Electronics einen Rückgang von 4,2 Prozentpunkten beim Betriebsgewinn hinnehmen.
Die Top4 - Sony Ericsson - konnte seinen Marktanteil von rund 5% auch im letzten Jahr halten. Das Unternehmen begann bereits Mitte 2008 damit die Mitarbeiterzahlen zu reduzieren und führte Maßnahmen zur Kostensenkung ein (dies führte dazu, dass die Betriebsausgaben um 21% zurück geschraubt werden konnten - entspricht Einsparungen in Höhe von $772 Millionen), so der Marktforscher. Allerdings musste auch Sony Ericsson einen dramatischen Rückgang bei den Einnahmen (fast 40%) hinnehmen. Der Durchschnitt für die gesamte Branche lag hier bei etwa 10,4%.
Motorola verbucht seit 2007 Betriebsverluste, konnte aber in der zweiten Hälfte von 2009 eine leichte Verbesserung vermelden. Motorola kommt nun mit mehreren High-End Geräten auf den Markt (vor allem in China) und hofft so einige Marktanteile zurück zu gewinnen, schließt iSuppli die Analyse ab.
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Quelle: iSuppli
"Starke Konkurrenz von Rivalen wie etwa das iPhone untergraben seit dem 2Q/08 die Führungsposition Nokias auf dem weltweiten Smartphone-Markt", erklärte Tina Teng, Senior Analyst (Wireless Communication) bei iSuppli. "Bis zum 3Q/09 ging Nokias Anteil an den weltweiten Lieferungen auf 34,5% zurück - vom letzten Hoch im 1Q/08 (44,2%). Der Anteil stieg jedoch im 4Q/09 wieder auf 39,5%."
Nokia blieb vom Abschwung jedoch nicht unberührt und das Unternehmen musste beim Betriebsgewinn einen Rückgang hinnehmen (2008: 17%). Nokia verkauft im Jahr 2009 rund 431,8 Millionen Mobiltelefone; ein Rückgang von 7,8% gegenüber 2008 (468,4 Millionen). Der Weltmark vermeldete einen Rückgang von 6,7%. Mit einem Anteil von rund 37,8% - fast doppelt so groß wie bei der Top2 Samsung - konnte Nokia seine führende Stellung auf dem Markt jedoch behaupten, so der Marktforscher.
Die Tabelle zeigt das iSuppli Ranking der Top5 (nach ausgelieferten Stückzahlen).

Samsung konnte 2009 seine Wettbewerber ausstechen und vermeldete als einziges Unternehmen unter den Top5 sowohl einen Zuwachs bei den Marktanteilen, als auch eine Steigerung des Betriebsgewinns. iSuppli glaubt, dass Samsung seine Profitmarge in diesem Jahr weiter ausbauen wird; das Unternehmen wird wahrscheinlich eine Vielzahl seiner Schlüsselkomponenten von der eigenen Semiconductor Geschäftseinheit beziehen, heisst es weiter.
LG Electronics - Nummer 3 der Rangliste - konnte seinen Marktanteil um 2,1 Prozentpunkte steigern. Das Unternehmen war Top-Performer wenn man sich den Zuwachs bei den Verkaufszahlen ansieht (ein Wachstum von 17% im Vergleich zu 2008). Trotz allem musste LG Electronics einen Rückgang von 4,2 Prozentpunkten beim Betriebsgewinn hinnehmen.
Die Top4 - Sony Ericsson - konnte seinen Marktanteil von rund 5% auch im letzten Jahr halten. Das Unternehmen begann bereits Mitte 2008 damit die Mitarbeiterzahlen zu reduzieren und führte Maßnahmen zur Kostensenkung ein (dies führte dazu, dass die Betriebsausgaben um 21% zurück geschraubt werden konnten - entspricht Einsparungen in Höhe von $772 Millionen), so der Marktforscher. Allerdings musste auch Sony Ericsson einen dramatischen Rückgang bei den Einnahmen (fast 40%) hinnehmen. Der Durchschnitt für die gesamte Branche lag hier bei etwa 10,4%.
Motorola verbucht seit 2007 Betriebsverluste, konnte aber in der zweiten Hälfte von 2009 eine leichte Verbesserung vermelden. Motorola kommt nun mit mehreren High-End Geräten auf den Markt (vor allem in China) und hofft so einige Marktanteile zurück zu gewinnen, schließt iSuppli die Analyse ab.
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Quelle: iSuppli
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