© Wilson
Weitere Vorhersagen für die EMS-Branche
Der Marktforscher Charlie Barnhart bot - auf dem letztem OEM Only - Outsourcing Navigator Workshop des Unternehmens - seine eigenen Prognosen und Vorhersagen für die EMS-Branche an.
Immer unterhaltsam und nie langweilig, begann Charlie Barnhart mit ein paar ziemlich harmlosen Kommentaren. "Innerhalb der nächsten fünf Jahre wird sich die Branche nicht wieder zu erkennen sein", prophezeite er. "Der Trend zur Regionalisierung, über den wir seit einigen Jahren reden, wird weiter an Zugkraft gewinnen. Dies wird speziell für kleinere EMS-Unternehmen günstig sein. Viele OEMs haben bereits begonnen zumindest einen Teil der Anforderungen - an die Elektronikfertigung - neu auszurichten."
Während sich dieser Übergang weiter ausdehnen wird, prognostiziert der Marktforscher Charlie Barnhart & Associates, dass ein erheblicher Prozentsatz an Unternehmen einen Teil der eigenen Produktion wieder IN-House nehmen wird. "Ich habe bereits mehrmals gesagt, dass bis Ende des 2Q/2012 das Wachstumspendel beim Outsourcing seinen Höhepunkt erreichen wird. Danach wird es wieder in die andere Richtung schwingen", erklärte Charlie Barnhart weiter. "Jetzt prognostiziere ich, dass - kurz nach dem diese Umkehr eingesetzt hat - mindestens ein Top-TIER EMS-Dienstleister von einem OEM-Unternehmen absorbiert wird und das ein anderes Unternehmen vollständig von der Bildfläche verschwinden wird."
Der Nachmittag endete mit einem offen Diskussionsrunde zu Themen wie etwa: ein Vergleich der finanziellen Erwartungen von OEM- und EMS-Unternehmen und was eigentlich eine rationale Erwartungen (auf beiden Seiten) darstellen würde. "Unsere bisherigen Daten zeigt, wie unzufrieden die OEM-Gemeinschaft mit den eigenen Outsourcing-Lösungen im Moment ist. Die Höhe des Misstrauens zwischen beiden Partnern ist erstaunlich und einzigartig in dieser Branche. Wir glauben, dass dies in erster Linie darauf zurückzuführen ist, dass es keine rationale und ehrliche Kommunikation zwischen beiden Partnern mehr gibt. Das Geschäftsmodell ist äußerst mangelhaft - und das schon seit einiger Zeit - und im Rahmen einer globalen Wirtschaftskrise wurde diese ‚Fehlfunktion’ nur noch deutlicher."
CBA empfiehlt, dass die OEM-Unternehmen beim Outsourcing noch einmal ganz von vorn beginnen - mit einem leeren Blatt Papier. Dies im Gegensatz zu der üblichen Vorgehensweise - Halb-Maßnahmen mit dem Versuch Legacy-Ressourcen zu erhalten. "OEMs sollten ihre Lieferkette als ein einziges - verkettetes - Unternehmen sehen", empfahl er. "Dann werden sie in der Lage sein eine ganzheitliche Lösung zu finden - die nicht nur ihre eigenen Anforderungen erfüllt - sondern gleichzeitig (aus wettbewerblicher Sicht) auch Sinn macht."
Während sich dieser Übergang weiter ausdehnen wird, prognostiziert der Marktforscher Charlie Barnhart & Associates, dass ein erheblicher Prozentsatz an Unternehmen einen Teil der eigenen Produktion wieder IN-House nehmen wird. "Ich habe bereits mehrmals gesagt, dass bis Ende des 2Q/2012 das Wachstumspendel beim Outsourcing seinen Höhepunkt erreichen wird. Danach wird es wieder in die andere Richtung schwingen", erklärte Charlie Barnhart weiter. "Jetzt prognostiziere ich, dass - kurz nach dem diese Umkehr eingesetzt hat - mindestens ein Top-TIER EMS-Dienstleister von einem OEM-Unternehmen absorbiert wird und das ein anderes Unternehmen vollständig von der Bildfläche verschwinden wird."
Der Nachmittag endete mit einem offen Diskussionsrunde zu Themen wie etwa: ein Vergleich der finanziellen Erwartungen von OEM- und EMS-Unternehmen und was eigentlich eine rationale Erwartungen (auf beiden Seiten) darstellen würde. "Unsere bisherigen Daten zeigt, wie unzufrieden die OEM-Gemeinschaft mit den eigenen Outsourcing-Lösungen im Moment ist. Die Höhe des Misstrauens zwischen beiden Partnern ist erstaunlich und einzigartig in dieser Branche. Wir glauben, dass dies in erster Linie darauf zurückzuführen ist, dass es keine rationale und ehrliche Kommunikation zwischen beiden Partnern mehr gibt. Das Geschäftsmodell ist äußerst mangelhaft - und das schon seit einiger Zeit - und im Rahmen einer globalen Wirtschaftskrise wurde diese ‚Fehlfunktion’ nur noch deutlicher."
CBA empfiehlt, dass die OEM-Unternehmen beim Outsourcing noch einmal ganz von vorn beginnen - mit einem leeren Blatt Papier. Dies im Gegensatz zu der üblichen Vorgehensweise - Halb-Maßnahmen mit dem Versuch Legacy-Ressourcen zu erhalten. "OEMs sollten ihre Lieferkette als ein einziges - verkettetes - Unternehmen sehen", empfahl er. "Dann werden sie in der Lage sein eine ganzheitliche Lösung zu finden - die nicht nur ihre eigenen Anforderungen erfüllt - sondern gleichzeitig (aus wettbewerblicher Sicht) auch Sinn macht."
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