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Allgemein | 14 August 2006

Institut für Mikroelektronik erhält 3 Millionen Euro Förderung

Das Bundesforschungsministerium (BMBF) fördert ein Projekt des Instituts für innovative Mikroelektronik (IHP) in Frankfurt/Oder mit drei Millionen Euro. Damit soll die Weiterentwicklung moderner Ein-Chip-Lösungen für sensorische Netzwerke gefördert werden.
Das IHP will ein verbrauchsarmes, flexibles und trotzdem leistungsfähiges Single Chip Funksystem für Sensor- oder Kennzeichnungsanwendungen entwickeln. Das System soll mit verschieden nutzbaren Komponenten ausgestattet werden, die sich je nach Bedarf abschalten lassen. Solche Chiplösungen lassen sich in Geräte oder Werkstoffe integrieren und bieten vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, beispielsweise für die Überwachung des Raumklimas oder der Stabilität von Konstruktionen.
"Dieses Forschungsprojekt soll regionale Firmen der Sensorik und Systembranche bei ihrer wirtschaftlichen Entwicklung nachhaltig unterstützen. Dafür sind innovative Produkte notwendig, deren wissenschaftliche und technologische Voraussetzung am IHP geschaffen werden", erklärt Projektleiter Jean-Pierre Ebert.
Die Förderung ist Teil eines Programms, mit dem das BMBF insgesamt 14 Projekte in Ostdeutschland fördern will. Hier seien Unternehmen in besonderem Maße auf neue Technologien angewiesen, so das Ministerium. "Gerade kleinere und mittlere Unternehmen brauchen ein passendes Wissenschaftsumfeld", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Mittwoch in Berlin. Das BMBF stellt bis zum Jahr 2012 insgesamt 150 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung.

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