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Elektronikproduktion | 17 November 2009

VDMA: 3% Umsatzwachstum bei Fertigungsanlagen in 2010

Die deutschen Hersteller von Maschinen und Anlagen zur Elektronikfertigung melden einen Auftragsbestand von 2,3 Produktionsmonaten, berichtet der VDMA Fachverband Productronic.
Der Auftragseingang hat im Mai 2009 seinen bisherigen Tiefststand erreicht. Damit wird für 2009 ein Umsatzrückgang von 37% prognostiziert. Die Unternehmen erwarten mit 2,9% bisher nur moderate Umsatzsteigerungen für das nächste Jahr.

Der Abschwung im Geschäft für Elektronik-Produktionsmittel war dieses Jahr weltweit dramatisch. Die wenigen neuen Investitionen wurden darüber hinaus vielfach mit Gebrauchtmaschinen bedient", erklärt Rainer Kurtz, geschäftsführender Gesellschafter der ERSA GmbH und neuer Vorsitzender des VDMA Fachverbandes Productronic.

„Allerdings sind die Produktzyklen in der Elektronikbranche kurz, das macht Innovation zur Pflicht. Die productronica ging für viele Firmen positiver als erwartet zu Ende und inzwischen hellt sich die Stimmung durch neue Aufträge wieder auf. Die geringe Auftragsreichweite unserer Productronic-Mitglieder ist ein Wermutstropfen, sie liegt immer noch unter dem langjährigen Mittel von 3,2 Monaten". resümiert Kurtz.

Während 2010 für die Elektronik-Maschinenbauer weltweit schon Umsatzsteigerungen von über 40% vorhergesagt werden, spiegelt die Geschäftsklimaumfrage die Zurückhaltung der Teilnehmer, ob die Deutschen vom Nachfrageschub profitieren.

Im Vergleich zur Umfrage im Mai hat sich die Beschäftigtensituation gebessert: Meldeten damals 90% der Befragten Kurzarbeit, sind es jetzt nur noch 75%. 70% wollen auch künftig keine Veränderung im Personalstand vornehmen.

Meldefirmen haben ihr Portfolio teilweise in die verwandte Branche Photovoltaik diversifiziert, die bei Maschinen bis Anfang 2009 noch ein stattliches Umsatzwachstum verzeichnen konnte. „Fakt ist: Die Herausforderungen der Zukunft können nur mit Elektronik gelöst werden. Nur innovative Produktionstechnik macht Elektronik bezahlbar, die Arbeit wird uns also nicht ausgehen. Zusammen genommen gibt all das Anlass zu vorsichtigem Optimismus, auch über das kommende Jahr hinaus.", bekräftigt Herr Kurtz.

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