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Elektronikproduktion | 17 November 2009

EMS-Footprint verschiebt sich weiter nach Asien

Matt Chanoff, Chefökonom bei InForum, erklärte, dass sowohl der TAM (Total Available Market) als auch das Elektronik-Outsourcing - in den nächsten 12-24 Monaten - zu einem jährlichen Wachstum von 5% zurückkehren werden; nach einem geschätzten Rückgang von 9% in diesem Jahr (2009).
InForum schätzt die Größe des verfügbaren Marktes (TAM) für die EMS-Industrie auf $1,3 Billionen in 2008; auf $1,2 Billionen in 2009 und prognostiziert bis 2013 ein Wachstum auf $1,4 Billionen. Die EMS-Branche wurde auf eine Größe von $127 Milliarden (im Jahr 2008) geschätzt; für 2009 steht die Branche bei ungefähr $103 Milliarden.

Prognosen zufolge wird die Branche bis 2013 wieder auf etwa $127 Milliarden anwachsen. Die ODM-Industrie wurde für 2008 auf etwa $116 Milliarden geschätzt, für 2009 auf rund $107 Milliarden und Prognosen zeigen bis 2013 ein Wachstum auf etwa $135 Milliarden.

Einen großen Einfluss auf die diesjährige Prognose hatte insbesondere Foxconn. So wurde der Umsatz von Foxconn in diesem Jahr zu ersten Mal auf EMS und ODM aufgeteilt, erklärte InForum.

Die größten Wachstumspotentiale seien in den Bereichen Automotive, Medical, Aerospace und Defense zu finden. "Prognosen sind keine perfekte Wissenschaft", kommentierte Herr Chanoff, "aber ich bin stolz auf unsere Erfolgsgeschichte. Wir legen sehr viel Wert auf Transparenz und konzentrieren uns darauf unseren Kunden ein umfassenderes Bild zu liefern. Sie sollen unsere Prognosen in ihre internen Planungsprozesse integrieren und die eigenen Prognosen verbessern können."

Eric Miscoll, Sr. Analyst und aktives Mitglied des InForum Prognose-Teams, erklärt, dass die Verlagerung der Elektronikfertigung nach Asien sich auch weiter fortsetzen wird; wenn auch etwas weniger aggressiv als in den vergangenen Jahren. Diese Verschiebung ist nach wie vor hauptsächlich von der Suche nach kostengünstigen Arbeitskräften und leicht verfügbarer Kapazität geprägt. "Die Abschwächung in diesem Trend hat vor allem mit den steigenden Arbeitskosten in China zu tun, aber auch damit, dass Unternehmen vermehrt die Gesamtbetriebskosten bei Outsourcing-Entscheidungen im Auge haben", erklärte er weiter.

Bildquelle: Wilson

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