Trendwende auf niedrigem Niveau in Bauelemente- Distributionsmarkt
Die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise machen sich im Elektronikmarkt auch zum Jahresende hin noch bemerkbar. Das dritte Umsatzquartal der im FBDi organisierten Distributoren sank jedoch gegenüber dem Vorjahr nur noch um 24% auf nunmehr €459 Millionen.
Der Gesamttrend für 2009 liegt deutlich jenseits der -20%-Marke. Auch ein starkes viertes Quartal kann das nicht mehr retten. Ermutigend dagegen ist die Auftragslage. Mit 490 Millionen Euro zogen die neuen Aufträge merklich an und ergaben eine Book-to-Bill-Rate von 1,06.
Die Hauptproduktbereiche boten in Q3/2009 ein fast identisches Bild: Die Halbleiter gingen um 24% auf 323 Millionen Euro zurück. Passive Komponenten schrumpften um 25% auf knapp 70 Millionen Euro, die Elektromechanik fiel um 26% auf 52 Millionen Euro zurück. Die Umsatzverteilung blieb auch im Abschwung stabil - Halbleiter trugen rund 70% zum Gesamtumsatz bei, Passive 15% und die Elektromechanik knapp 12%. Mit 3% vom Gesamtumsatz spielen andere Komponenten (Displays und Stromversorgungen) bis jetzt nur eine untergeordnete Rolle.
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FBDi-Vorsitzender Georg Steinberger (Avnet) beschreibt die Situation: „Nach dem desaströsen ersten Halbjahr 2009 hat sich die Stimmung im Sommer merklich aufgehellt. Die Auftragslage verbesserte sich enorm, so stark, dass in einigen Segmenten bereits wieder Knappheit herrscht, mit stark steigenden Lieferzeiten und stabileren Preisen. Wir hoffen, es handelt sich nicht nur um eine Lagerkorrektur, sondern um eine dauerhafte Verbesserung der Marktlage."
Sein Ausblick: „Ich glaube, dass die positiven Signale auf makroökonomischer Ebene auch auf unseren Markt wirken können und 2010 ein halbwegs ordentliche Jahr werden könnte, mit Wachstumsraten im einstelligen Bereich. Das gilt für den Gesamtmarkt wie den Distributionsmarkt. Wir hoffen, dass der Anteil der Distribution am Gesamtkuchen weiter steigt. Für das was die Distribution mit ihren exzellenten Prozessen und Services leisten kann, ist unser Anteil am Markt noch viel zu gering."
Die Hauptproduktbereiche boten in Q3/2009 ein fast identisches Bild: Die Halbleiter gingen um 24% auf 323 Millionen Euro zurück. Passive Komponenten schrumpften um 25% auf knapp 70 Millionen Euro, die Elektromechanik fiel um 26% auf 52 Millionen Euro zurück. Die Umsatzverteilung blieb auch im Abschwung stabil - Halbleiter trugen rund 70% zum Gesamtumsatz bei, Passive 15% und die Elektromechanik knapp 12%. Mit 3% vom Gesamtumsatz spielen andere Komponenten (Displays und Stromversorgungen) bis jetzt nur eine untergeordnete Rolle.
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