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Elektronikproduktion | 12 November 2009

Friwo mit Umsatzrückgang um 10,1%

Vom negativen Branchentrend - ein Umsatzrückgang von 26% in den ersten 9 Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum - kann sich FRIWO mit einem deutlich niedrigeren Umsatzrückgang absetzen.
Der Geschäftsverlauf der FRIWO ist im bisherigen Verlauf des zweiten Halbjahres 2009 jedoch weiterhin geprägt von den Folgen des globalen Wirtschaftsabschwungs. Die ansonsten im zweiten Halbjahr übliche saisonale Belebung des FRIWO-Geschäfts ist, besonders auf dem europäischen und USamerikanischen Markt, bisher ausgeblieben. Die Umsatzentwicklung bleibt weiter hinter den Erwartungen zurück. Der Auftragsbestand des Konzerns hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert.

Umsatz
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2009 ging der Konzernumsatz von €60,9 Mio. im gleichen Vorjahreszeitraum um 10,1% auf €54,7 Mio. zurück. Grund ist die anhaltende Nachfrageschwäche bei verschiedenen Großkunden aufgrund der negativen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Gegenläufig wirkte sich der Anstieg des US-Dollars aus, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu einem positiven Umsatzeffekt in Höhe von €3,5 Mio. führte. Währungsbereinigt betrug der Umsatzrückgang somit 15,8%.

Ergebnis
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des FRIWO-Konzerns lag nach drei Quartalen mit €1,0 Mio. annähernd auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (€1,1 Mio.). Im dritten Quartal wurde ein Einmalertrag aus der Entkonsolidierung der ehemaligen Vertriebsgesellschaft in den USA in Höhe von €0,8 Mio. ergebniswirksam erfasst. Das operative Ergebnis des ersten Halbjahres konnte im dritten Quartal aufgrund des geringeren Umsatzes sowie eines ungünstigeren Produktmixes nicht weiter erhöht werden.

Vermögens- und Finanzlage
Abgesehen von der im April 2009 erfolgten Dividendenzahlung in Höhe von €23,1 Mio. hat sich die Vermögens- und Finanzlage des Konzerns im Vergleich zum Ende des Geschäftsjahres 2008 nicht wesentlich verändert. Zum 30. September 2009 belief sich die Bilanzsumme auf €37,2 Mio. nach €61,9 Mio. per 31. Dezember 2008 (minus €24,7 Mio.).

Mit einer Eigenkapitalquote von 36% wies der Konzern zum 30. September 2009 unverändert eine solide Eigenkapitalbasis aus (31. Dezember 2008: 60%). Im Zeitraum von Januar bis September 2009 wurde ein operativer Cashflow von €2,4 Mio. erzielt. Die Investitionstätigkeit führte zu einem Zahlungsmittelabfluss von €1,1 Mio.

Die liquiden Mittel des Konzerns sanken zum 30. September 2009 aufgrund der Dividendenzahlung auf €3,8 Mio. nach €23,0 Mio. Ende 2008. Demgegenüber standen zu diesem Stichtag Bankverbindlichkeiten in Höhe von €8,0 Mio. zu Buche (31. Dezember 2008: €5,4 Mio.).

Ausblick Gesamtjahr 2009
Der Geschäftsverlauf der ersten neun Monate, die noch ausbleibende deutliche Konjunkturerholung sowie der stabile, aber auf niedrigem Niveau befindliche Auftragsbestand werden im Gesamtjahr 2009 das Erreichen des Vorjahresumsatzes nicht zulassen. Der Konzernumsatz wird im vierten Quartal voraussichtlich den entsprechenden Vorjahreswert relativ stärker unterschreiten als in den Vorquartalen. Es wird deshalb erwartet, dass das Ergebnis im Gesamtjahr unter dem Ergebnis der ersten neun Monate liegen wird.

Kommentare

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