RUWEL hat es geschafft
Investor BlueBay übermittelte nach erneuten Beratungen das definitive „Go" für die neue „RUWEL International GmbH". Das Unternehmen startet mit einer Auftragsreichweite bis Ende Februar. Alle notwendigen Vertragsmodalitäten sollen jetzt bis kommenden Freitag umgesetzt werden.
Im Sog der Finanz- und Automobilkrise brachen dem Leiterplattenhersteller die Aufträge weg und Ruwel musste Anfang Februar Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen. Der Insolvenzverwalter Horst Piepenburg wurde bestellt und führte das Unternehmen nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens seit dem 01. Mai in Eigenregie weiter. Allerdings mit einer an die Auftragslage angepassten Belegschaft von 220 Mitarbeitern, 180 Beschäftigte mussten entlassen und freigestellt werden.
In den Folgemonaten konnte das Unternehmen sogar einen neuen Großkunden für sich gewinnen und andere maßgebliche Bedarfsträger platzierten Zusatzaufträge zur Stützung ihres strategischen Lieferantenpartners. Ende Juli konnte für das Werk Pfullingen mit dem früheren RUWEL-Eigentümer Bernd Zevens eine Zukunftslösung gefunden werden.
BlueBay verfügt über ein weltweites Netzwerk und zeigte sich bereit, zusammen mit einem asiatischen Partner, in einem neuen Unternehmen „RUWEL International GmbH" als künftiger Mehrheitsgesellschafter die Verantwortung für ca. 220 Arbeitsplätze in Geldern zu übernehmen.
Dies war letztlich jedoch von der Erfüllung einiger Bedingungen abhängig. Um die notwendige Rechtssicherheit in Bezug auf die Anzahl und Ausgestaltung künftiger Arbeitsverhältnisse zu erhalten, forderten die Interessenten die vorherige Klärung der etwa 200 anhängigen Kündigungsschutzklagen und stellten dazu einen Etat für Abfindungszahlungen bereit, da es derzeit keine ausreichende Arbeit für 420 Mitarbeiter am Standort Geldern mehr gibt.
Schließlich war das wirtschaftliche Risiko von etwa 180 verbliebenen Kündigungsschutzklagen Ende August für die Investoren jedoch zu groß und sie verwarfen Ende August ihren Plan, bei RUWEL einzusteigen. Gläubigerversammlung und Gericht beschlossen die Schließung und Restabwicklung des Unternehmens. Der größten Teil der Klagenden hat daraufhin die Kündigungsschutzklagen zurückgezogen.
Nach Verhandlungen wurde schließlich der Durchbruch und ein Kompromiss gefunden, der auch für die zuständige IG Metall akzeptabel und mit tragbar war. Mit der Gewerkschaft und dem Betriebsrat wurde unter Führung des Bevollmächtigten Peter Behr ein eigener Haustarifvertrag für RUWEL ausgehandelt, der unter anderem das bereits im vergangenen Jahr vereinbarte Entgeltniveau auch künftig absichert, sowie künftige Einkommenszuwächse und Prämien basierend auf dem Unternehmenserfolg.
Ferner bleiben den Mitarbeitern die aus der bisherigen Tätigkeit bei RUWEL erworbene Ansprüche, wie Kündigungsfristen, Betriebszugehörigkeitsjahre etc., erhalten. In einer Betriebsvereinbarung wurde festgelegt, dass die geplanten Personalaufstockungen in absehbarer Zukunft bei entsprechender Qualifikation bevorrechtigt aus der Gruppe der freigestellten Mitarbeiter erfolgen. Gemeinsam mit dem Betriebsrat werden dabei zusätzlich Kriterien der Sozialauswahl zugrunde gelegt.
Investor BlueBay übermittelte nach erneuten Beratungen am Wochenende dann am heutigen Montag (2009-09-14) das definitive „Go" für die neue „RUWEL International GmbH". Das Unternehmen startet mit einer Auftragsreichweite bis Ende Februar in seine Zukunft. Alle notwendigen Vertragsmodalitäten sollen jetzt bis kommenden Freitag umgesetzt werden. Dann wird sich auch der asiatische Co-Investor der Öffentlichkeit vorstellen.
In den Folgemonaten konnte das Unternehmen sogar einen neuen Großkunden für sich gewinnen und andere maßgebliche Bedarfsträger platzierten Zusatzaufträge zur Stützung ihres strategischen Lieferantenpartners. Ende Juli konnte für das Werk Pfullingen mit dem früheren RUWEL-Eigentümer Bernd Zevens eine Zukunftslösung gefunden werden.
BlueBay verfügt über ein weltweites Netzwerk und zeigte sich bereit, zusammen mit einem asiatischen Partner, in einem neuen Unternehmen „RUWEL International GmbH" als künftiger Mehrheitsgesellschafter die Verantwortung für ca. 220 Arbeitsplätze in Geldern zu übernehmen.
Dies war letztlich jedoch von der Erfüllung einiger Bedingungen abhängig. Um die notwendige Rechtssicherheit in Bezug auf die Anzahl und Ausgestaltung künftiger Arbeitsverhältnisse zu erhalten, forderten die Interessenten die vorherige Klärung der etwa 200 anhängigen Kündigungsschutzklagen und stellten dazu einen Etat für Abfindungszahlungen bereit, da es derzeit keine ausreichende Arbeit für 420 Mitarbeiter am Standort Geldern mehr gibt.
Schließlich war das wirtschaftliche Risiko von etwa 180 verbliebenen Kündigungsschutzklagen Ende August für die Investoren jedoch zu groß und sie verwarfen Ende August ihren Plan, bei RUWEL einzusteigen. Gläubigerversammlung und Gericht beschlossen die Schließung und Restabwicklung des Unternehmens. Der größten Teil der Klagenden hat daraufhin die Kündigungsschutzklagen zurückgezogen.
Nach Verhandlungen wurde schließlich der Durchbruch und ein Kompromiss gefunden, der auch für die zuständige IG Metall akzeptabel und mit tragbar war. Mit der Gewerkschaft und dem Betriebsrat wurde unter Führung des Bevollmächtigten Peter Behr ein eigener Haustarifvertrag für RUWEL ausgehandelt, der unter anderem das bereits im vergangenen Jahr vereinbarte Entgeltniveau auch künftig absichert, sowie künftige Einkommenszuwächse und Prämien basierend auf dem Unternehmenserfolg.
Ferner bleiben den Mitarbeitern die aus der bisherigen Tätigkeit bei RUWEL erworbene Ansprüche, wie Kündigungsfristen, Betriebszugehörigkeitsjahre etc., erhalten. In einer Betriebsvereinbarung wurde festgelegt, dass die geplanten Personalaufstockungen in absehbarer Zukunft bei entsprechender Qualifikation bevorrechtigt aus der Gruppe der freigestellten Mitarbeiter erfolgen. Gemeinsam mit dem Betriebsrat werden dabei zusätzlich Kriterien der Sozialauswahl zugrunde gelegt.
Investor BlueBay übermittelte nach erneuten Beratungen am Wochenende dann am heutigen Montag (2009-09-14) das definitive „Go" für die neue „RUWEL International GmbH". Das Unternehmen startet mit einer Auftragsreichweite bis Ende Februar in seine Zukunft. Alle notwendigen Vertragsmodalitäten sollen jetzt bis kommenden Freitag umgesetzt werden. Dann wird sich auch der asiatische Co-Investor der Öffentlichkeit vorstellen.
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