CEE: Deutsche Elektroexporte keine Konjunkturstütze mehr
Die weltweite Rezession hat zwischenzeitlich auch die Staaten Mittel- und Osteuropas mit voller Härte getroffen. Hohe Leistungsbilanzdefizite gekoppelt mit rasant steigenden Haushaltsdefiziten lassen keine rasche Erholung erwarten.
Zumal der wirtschaftliche Aufschwung in den vergangenen Jahren vor allem von Exportzuwächsen in westeuropäische Länder - allen voran nach Deutschland - getragen worden ist. Diese fallen jetzt - selber von der Wirtschafts- und Finanzkrise betroffen - als Abnehmer aus.
MITTEL- und OSTEUROPA: Deutsche Elektroexporte in diese Region keine Konjunkturstütze mehr
Die deutschen Elektroexporte sind im vergangenen Jahr 2008 insgesamt um 2% zurückgegangen. Im Vergleich dazu haben sich die Ausfuhren nach Russland (plus zwei Prozent) und in die mittel- und osteuropäischen EU-Beitrittsländer Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Rumänien, Bulgarien, Estland, Lettland und Litauen (plus 0,2%) noch relativ gut entwickelt.
Auch in den Vorjahren ist das Exportgeschäft mit diesen Ländern jeweils überdurchschnittlich gelaufen, so dass ihre Bedeutung für die deutschen Elektroausfuhren insgesamt deutlich zugenommen hat. Ihr Anteil an den Gesamtausfuhren ist in den letzten zehn Jahren von 10% auf fast 17% gestiegen.
Seit Herbst vergangenen Jahres ist dann bedingt durch die Krise, eine gravierende Verschlechterung eingetreten. Mit minus 36% bzw. minus 31% haben sich die deutschen Lieferungen nach Russland sowie in die EU-Beitrittsländer zwischen Januar und April 2009 noch schlechter entwickelt als die Gesamtausfuhren der Elektroindustrie mit minus 22%.
Zwar hatte der März mit einer Abflachung der Abwärtsbewegung einen leichten Hoffnungsschimmer gebracht, doch die erneute Beschleunigung der Talfahrt im April hat diesen bereits wieder zunichte gemacht. Die beschriebene Entwicklung gilt nicht nur für die Ländergruppe insgesamt, sondern auch für alle einzelnen Länder. Niemand schert aus diesem Muster aus und lässt für die nahe Zukunft steigende Elektroexporte erwarten.
NAH- und MITTELOST: Silberstreif am Horizont
Nachdem sich im ersten Quartal 2009 so gut wie kein Land der Erde mit Exportzuwächsen für die deutsche Elektroindustrie bemerkbar machte, tauchen mit zunehmender Anzahl der eingehenden Monatswerte langsam wieder einige Weltregionen aus der Versenkung auf. Erster Lichtblick für die deutsche Elektroindustrie ist seit dem "Wonnemonat Mai" der Nahe und Mittlere Osten, der mit einem Exportplus von 7,5% im ansonsten weltweit trüben Umfeld (deutsche Elektroexporte insgesamt minus 22,2%) positiv auffällt.
Dabei konnten die drei wichtigsten deutschen Absatzmärkte in der Region auch einzeln betrachtet zulegen: Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zogen mit erstaunlichen plus 29,7% Wachstum gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres auf €595 Millionen davon. Auf Rang 2 folgt Saudi Arabien mit €303 Millionen und einem Wachstum von 3,2%. Selbst der Drittplatzierte, Iran, brachte es noch auf ein Plus von 1,5% und einen von Januar bis Mai kumulierten Gesamtwert der deutschen Elektroexporte von immerhin €214 Millionen.
Leider ist der Nahe und Mittlere Osten auch als Gesamtregion betrachtet mit einem Anteil von nur 3,7% aller deutschen Elektroexporte viel zu schwach, um die teilweise herben Absatzrückgänge in anderen Weltregionen auszugleichen.
MITTEL- und OSTEUROPA: Deutsche Elektroexporte in diese Region keine Konjunkturstütze mehr
Die deutschen Elektroexporte sind im vergangenen Jahr 2008 insgesamt um 2% zurückgegangen. Im Vergleich dazu haben sich die Ausfuhren nach Russland (plus zwei Prozent) und in die mittel- und osteuropäischen EU-Beitrittsländer Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Rumänien, Bulgarien, Estland, Lettland und Litauen (plus 0,2%) noch relativ gut entwickelt.
Auch in den Vorjahren ist das Exportgeschäft mit diesen Ländern jeweils überdurchschnittlich gelaufen, so dass ihre Bedeutung für die deutschen Elektroausfuhren insgesamt deutlich zugenommen hat. Ihr Anteil an den Gesamtausfuhren ist in den letzten zehn Jahren von 10% auf fast 17% gestiegen.
Seit Herbst vergangenen Jahres ist dann bedingt durch die Krise, eine gravierende Verschlechterung eingetreten. Mit minus 36% bzw. minus 31% haben sich die deutschen Lieferungen nach Russland sowie in die EU-Beitrittsländer zwischen Januar und April 2009 noch schlechter entwickelt als die Gesamtausfuhren der Elektroindustrie mit minus 22%.
Zwar hatte der März mit einer Abflachung der Abwärtsbewegung einen leichten Hoffnungsschimmer gebracht, doch die erneute Beschleunigung der Talfahrt im April hat diesen bereits wieder zunichte gemacht. Die beschriebene Entwicklung gilt nicht nur für die Ländergruppe insgesamt, sondern auch für alle einzelnen Länder. Niemand schert aus diesem Muster aus und lässt für die nahe Zukunft steigende Elektroexporte erwarten.
NAH- und MITTELOST: Silberstreif am Horizont
Nachdem sich im ersten Quartal 2009 so gut wie kein Land der Erde mit Exportzuwächsen für die deutsche Elektroindustrie bemerkbar machte, tauchen mit zunehmender Anzahl der eingehenden Monatswerte langsam wieder einige Weltregionen aus der Versenkung auf. Erster Lichtblick für die deutsche Elektroindustrie ist seit dem "Wonnemonat Mai" der Nahe und Mittlere Osten, der mit einem Exportplus von 7,5% im ansonsten weltweit trüben Umfeld (deutsche Elektroexporte insgesamt minus 22,2%) positiv auffällt.
Dabei konnten die drei wichtigsten deutschen Absatzmärkte in der Region auch einzeln betrachtet zulegen: Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zogen mit erstaunlichen plus 29,7% Wachstum gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres auf €595 Millionen davon. Auf Rang 2 folgt Saudi Arabien mit €303 Millionen und einem Wachstum von 3,2%. Selbst der Drittplatzierte, Iran, brachte es noch auf ein Plus von 1,5% und einen von Januar bis Mai kumulierten Gesamtwert der deutschen Elektroexporte von immerhin €214 Millionen.
Leider ist der Nahe und Mittlere Osten auch als Gesamtregion betrachtet mit einem Anteil von nur 3,7% aller deutschen Elektroexporte viel zu schwach, um die teilweise herben Absatzrückgänge in anderen Weltregionen auszugleichen.
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