Jenoptik will Produktion in Gießen auslaufen lassen
Das Unternehmen Jenoptik, das tief in die roten Zahlen gerutscht ist, will seinen defizitären Standort Gießen schließen und die Produktion an seinen Stammsitz in Jena verlagern
Wie die Giessener Allgemeine berichtet, müssten die etwa 40 Mitarbeiter mit einer Kündigung rechnen. Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat liefen bereits, teilte der Vorstand bei der Vorstellung der Halbjahresbilanz 2009 mit.
An der Ecke Ursulum/Philosophenstraße/Rudolf-Diesel-Straße war lange unter dem Namen »Franke« ein eigenständiger Feinoptik-Hersteller ansässig gewesen. 1993 hatte der niederländische Konzern Delft diese Betriebsstätte übernommen, der sie später an die Linos AG verkaufte. Anfang 2004 war Jenoptik in Gießen eingestiegen. Damals lag der Jahresumsatz bei rund drei Millionen Euro. Allerdings war das Werk, in dem vor allem Komponenten im Bereich Kristall- und Zylinderoptik hergestellt worden, schon in den Jahren zuvor nicht mehr rentabel gewesen; nur durch regelmäßige Kurzarbeit war ein Personalabbau oder gar eine Schließung umgangen worden. Daran hatte sich entgegen erster Hoffnung nach dem Kauf durch Jenoptik nichts geändert.
An der Ecke Ursulum/Philosophenstraße/Rudolf-Diesel-Straße war lange unter dem Namen »Franke« ein eigenständiger Feinoptik-Hersteller ansässig gewesen. 1993 hatte der niederländische Konzern Delft diese Betriebsstätte übernommen, der sie später an die Linos AG verkaufte. Anfang 2004 war Jenoptik in Gießen eingestiegen. Damals lag der Jahresumsatz bei rund drei Millionen Euro. Allerdings war das Werk, in dem vor allem Komponenten im Bereich Kristall- und Zylinderoptik hergestellt worden, schon in den Jahren zuvor nicht mehr rentabel gewesen; nur durch regelmäßige Kurzarbeit war ein Personalabbau oder gar eine Schließung umgangen worden. Daran hatte sich entgegen erster Hoffnung nach dem Kauf durch Jenoptik nichts geändert.
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