Jenoptik will Geld vom Bund
Mit dem thüringischen Technologiekonzern Jenoptik steht erneut ein prominentes Unternehmen kurz vor einer Bitte um Staatshilfe. Hilfe aus dem Deutschlandfonds soll helfen, kurzfristige Bankkredite in langfristige umwandeln zu können.
Wie das Handelsblatt berichtet, bemüht sich der Jenoptik-Konzern beim Bund um Staatsgarantien für Kredite. Angesichts der schwierigen Lage auf den Finanzmärkten soll eine Bürgschaft helfen, einen Teil der Unternehmensfinanzierung von kurz- auf langfristige Darlehen umzustellen, sagte die Sprecherin der Jenoptik AG, Katrin Lauterbach, am Sonntag.
Sie bestätigte einen Bericht des Nachrichtenmagazins „Focus", wonach das Jenaer Tecdax-Unternehmen über eine Bürgschaft aus dem Deutschlandfonds für Unternehmen mit Finanzierungsproblemen verhandelt. „Es gibt Gespräche." Zur Höhe der Bürgschaft wollte Lauterbach keine Angaben machen. Es dürfte sich jedoch um einige Mio. Euro handeln.
Es gehe bei Jenoptik nicht um eine Notsituation, sondern um eine Umstellung der Kreditlinien, betonte Lauterbach. Das Unternehmen habe seine Nettoverschuldung, die Ende 2008 bei knapp 192 Mio. Euro lag, zum Ende des ersten Halbjahrs 2009 leicht reduziert. Eine Anleihe mit einem Volumen von 47 Mio. Euro sei zurückgezahlt worden. Dafür seien jedoch Kredite gebraucht worden.
Jenoptik-Finanzvorstand Frank Einhellinger hatte auf der Aktionärsversammlung Anfang Juni deutlich gemacht, dass wegen der Finanzmarktkrise von den Banken hohe Risikoaufschläge für Kredite verlangt würden. Die Finanzierung der Anleihe sei deshalb „keine einfache Aufgabe".
Jenoptik hat wegen der Probleme in der Halbleiter- und Automobilindustrie, für die optische Systeme und Messtechnik produziert werden, die Geschäftserwartungen für 2009 gedämpft. Der Vorstand geht davon aus, dass Umsatz und Ertrag das Vorjahresniveau nicht erreichen. Der Konzern mit 3400 Beschäftigten hatte 2008 bei Erlösen von rund 548 Mio. Euro ein Betriebsergebnis von 37 Mio. Euro erwirtschaftet.
Einige hundert Beschäftigte besonders in den Bereichen Optik und industrielle Messtechnik sind derzeit in Kurzarbeit. Jenoptik will am kommenden Donnerstag (13. August) die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr vorlegen.
Sie bestätigte einen Bericht des Nachrichtenmagazins „Focus", wonach das Jenaer Tecdax-Unternehmen über eine Bürgschaft aus dem Deutschlandfonds für Unternehmen mit Finanzierungsproblemen verhandelt. „Es gibt Gespräche." Zur Höhe der Bürgschaft wollte Lauterbach keine Angaben machen. Es dürfte sich jedoch um einige Mio. Euro handeln.
Es gehe bei Jenoptik nicht um eine Notsituation, sondern um eine Umstellung der Kreditlinien, betonte Lauterbach. Das Unternehmen habe seine Nettoverschuldung, die Ende 2008 bei knapp 192 Mio. Euro lag, zum Ende des ersten Halbjahrs 2009 leicht reduziert. Eine Anleihe mit einem Volumen von 47 Mio. Euro sei zurückgezahlt worden. Dafür seien jedoch Kredite gebraucht worden.
Jenoptik-Finanzvorstand Frank Einhellinger hatte auf der Aktionärsversammlung Anfang Juni deutlich gemacht, dass wegen der Finanzmarktkrise von den Banken hohe Risikoaufschläge für Kredite verlangt würden. Die Finanzierung der Anleihe sei deshalb „keine einfache Aufgabe".
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