Ruwel: Lösung für Geldern in greifbarer Nähe
Nachdem der frühere RUWEL-Eigner Bernd Zevens ein Angebot unterbreitet hatte, das RUWEL-Werk in Pfullingen, zum 01. September 2009 zu übernehmen, signalisierte jetzt BlueBay die Bereitschaft, sich unter bestimmten Voraussetzungen weiter am Standort Geldern zu engagieren.
BlueBay verfügt über ein weltweites Netzwerk und wäre eventuell bereit, zusammen mit einem asiatischen Partner, in einem neuen Unternehmen als künftiger Mehrheitsgesellschafter die Verantwortung für ca. 220 Arbeitsplätze in Geldern zu übernehmen. Dies teilte BlueBay dem Insolvenzverwalter Horst Piepenburg jetzt in einem Letter of Intent (Absichtserklärung) mit.
Ob es tatsächlich dazu kommt, wird letztlich von der Erfüllung einiger Bedingungen abhängen. Ein Dreh- und Angelpunkt wird für den potentiellen Investor die Frage der Rechtssicherheit in Bezug auf die Anzahl und Ausgestaltung künftiger Arbeitsverhältnisse sein. Die möglicherweise künftigen neuen Eigentümer fordern einerseits die vorherige Klärung der etwa 200 anhängigen Kündigungsschutzklagen.
Darüber hinaus verdeutlicht die Historie, dass ein weiteres Engagement am Standort Geldern zu unveränderten Bedingungen und mit den vorhandenen Kostenstrukturen nicht erwartet werden kann und für einen potentiellen Erwerber auch nicht in Betracht kommt. „Man muss das verstehen", erläutert Insolvenzverwalter Horst Piepenburg, „es gibt einfach keine Arbeit für 420 Mitarbeiter am Standort Geldern. Wie sollten künftige Investoren diese bezahlen?"
Andererseits ist der insolvente Leiterplattenhersteller auch nicht in der Lage, Abfindungssummen zu leisten, wie der Status der Insolvenz unzweifelhaft dokumentiert.
Der Insolvenzverwalter ist in der Lage, das Werk Geldern noch bis Ende des Jahres in Eigenregie fortzuführen. „Doch dann ist Schluss", sagt Piepenburg unmissverständlich. Im September laden die RUWEL-Großkunden traditionell zu den Jahrespreisverhandlungen für das kommende Jahr ein. „Wenn wir bis dahin keine auf Dauer tragfähige Lösung für das Werk Geldern präsentieren, werden wir zu diesen Gesprächen für das kommende Jahr erst gar nicht mehr eingeladen. Dann würde spätestens ab Januar der Auftragsbestand zusammenbrechen und eine Fortführung der Produktion wäre nicht mehr möglich", erläutert der Insolvenzverwalter.
Alternative Interessenten für RUWEL gibt es nach wie vor nicht, und so drängt die Zeit. „Die nach der Freistellung der Hälfte der Belegschaft Ende April im Werk verbliebenen Mitarbeiter haben für den Erhalt des Unternehmens unglaublich gekämpft", zeigt sich Horst Piepenburg begeistert.
"Durch ihren Einsatz und die dadurch gewonnenen Aufträge haben sie es geschafft, bereits etliche ihrer damals freigestellten Kollegen wieder in die Firma zurückzuholen. Und sie kämpfen weiter um jeden einzelnen Arbeitsplatz", freut sich der Insolvenzverwalter, gibt aber zu bedenken: „Aber man muss eine neue Firma auch leben lassen und ihr dazu die Chance geben. In den laufenden Kündigungsschutzklagen kann zwar jeder Kläger die Unwirksamkeit der Kündigung feststellen lassen. Eine Weiterbeschäftigung kann man aber nur durchsetzen, wenn auch Arbeit da ist. Und da fahren wir am Limit."
Der Verwalter geht nach eigenen Angaben mit der jetzigen Weiterbeschäftigung von 220 Mitarbeitern an die Grenze des vertretbaren Volumens. Die Planumsätze vertragen keine weiteren Personalkosten. „Wir müssen jetzt rasch miteinander reden und Lösungen finden, sonst ist es bald schon für alle zu spät!", mahnt der bekannte Sanierer alle Beteiligten zur Besonnenheit und versichert: „Wir arbeiten mit Hochdruck an einem Vorschlag, um auch die Interessen der freigestellten Mitarbeiter zu berücksichtigen."
Ob es tatsächlich dazu kommt, wird letztlich von der Erfüllung einiger Bedingungen abhängen. Ein Dreh- und Angelpunkt wird für den potentiellen Investor die Frage der Rechtssicherheit in Bezug auf die Anzahl und Ausgestaltung künftiger Arbeitsverhältnisse sein. Die möglicherweise künftigen neuen Eigentümer fordern einerseits die vorherige Klärung der etwa 200 anhängigen Kündigungsschutzklagen.
Darüber hinaus verdeutlicht die Historie, dass ein weiteres Engagement am Standort Geldern zu unveränderten Bedingungen und mit den vorhandenen Kostenstrukturen nicht erwartet werden kann und für einen potentiellen Erwerber auch nicht in Betracht kommt. „Man muss das verstehen", erläutert Insolvenzverwalter Horst Piepenburg, „es gibt einfach keine Arbeit für 420 Mitarbeiter am Standort Geldern. Wie sollten künftige Investoren diese bezahlen?"
Andererseits ist der insolvente Leiterplattenhersteller auch nicht in der Lage, Abfindungssummen zu leisten, wie der Status der Insolvenz unzweifelhaft dokumentiert.
Der Insolvenzverwalter ist in der Lage, das Werk Geldern noch bis Ende des Jahres in Eigenregie fortzuführen. „Doch dann ist Schluss", sagt Piepenburg unmissverständlich. Im September laden die RUWEL-Großkunden traditionell zu den Jahrespreisverhandlungen für das kommende Jahr ein. „Wenn wir bis dahin keine auf Dauer tragfähige Lösung für das Werk Geldern präsentieren, werden wir zu diesen Gesprächen für das kommende Jahr erst gar nicht mehr eingeladen. Dann würde spätestens ab Januar der Auftragsbestand zusammenbrechen und eine Fortführung der Produktion wäre nicht mehr möglich", erläutert der Insolvenzverwalter.
Alternative Interessenten für RUWEL gibt es nach wie vor nicht, und so drängt die Zeit. „Die nach der Freistellung der Hälfte der Belegschaft Ende April im Werk verbliebenen Mitarbeiter haben für den Erhalt des Unternehmens unglaublich gekämpft", zeigt sich Horst Piepenburg begeistert.
"Durch ihren Einsatz und die dadurch gewonnenen Aufträge haben sie es geschafft, bereits etliche ihrer damals freigestellten Kollegen wieder in die Firma zurückzuholen. Und sie kämpfen weiter um jeden einzelnen Arbeitsplatz", freut sich der Insolvenzverwalter, gibt aber zu bedenken: „Aber man muss eine neue Firma auch leben lassen und ihr dazu die Chance geben. In den laufenden Kündigungsschutzklagen kann zwar jeder Kläger die Unwirksamkeit der Kündigung feststellen lassen. Eine Weiterbeschäftigung kann man aber nur durchsetzen, wenn auch Arbeit da ist. Und da fahren wir am Limit."
Der Verwalter geht nach eigenen Angaben mit der jetzigen Weiterbeschäftigung von 220 Mitarbeitern an die Grenze des vertretbaren Volumens. Die Planumsätze vertragen keine weiteren Personalkosten. „Wir müssen jetzt rasch miteinander reden und Lösungen finden, sonst ist es bald schon für alle zu spät!", mahnt der bekannte Sanierer alle Beteiligten zur Besonnenheit und versichert: „Wir arbeiten mit Hochdruck an einem Vorschlag, um auch die Interessen der freigestellten Mitarbeiter zu berücksichtigen."
Wir sagen 'Auf Wiedersehen' mit alten Kodak Momenten!
Mit der heutigen Ankündigung Kodaks - man werde sich aus dem Geschäft mit Kameras zurückziehen - geht eine Ära zu Ende.
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