ZVEI: Halbleiter-Versorgung der Automobilindustrie gefährdet
Vor allem Autozulieferern in Deutschland, die Halbleiter verarbeiten, droht eine Produktionsunterbrechung. Grund sind Lieferengpässe bei Halbleitern. Darauf weist der ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems hin.
Dieses Problem entstehe bei den Halbleiter-Herstellern, weil Bestellungen bei ihnen immer kurzfristiger einlaufen und Produktions- und Beschaffungszeiten zu wenig berücksichtigen. In besonderem Maße sind davon Chips für die Automobilelektronik betroffen.
Die stark zurückgegangene Nachfrage in vielen Industriesegmenten, insbesondere in der Automobilindustrie, hat bei Halbleiter-Herstellern dazu geführt, dass Fertigungskapazitäten angepasst werden mussten. Zu den stark schwankenden und zudem rückläufigen Absatzzahlen kommen fehlende Abnahmegarantien.
Die Halbleiter-Hersteller sehen in der aktuell schwierigen Finanzlage keine Möglichkeiten, IC (integrated circuit = integrierter Schaltkreis) auf Vorrat zu produzieren. Auch kann wegen der zunehmenden Kurzarbeit die von den Abnehmern geforderte Flexibilität nicht garantiert werden.
Kurze Lieferzeiten sind auch wegen der nötigen Vorlaufzeiten nicht zu realisieren. So betragen die Bestellzeiten des Rohmaterials für Wafer bis zu 5 Monate. Anschließend kann - in Abhängigkeit von der verwendeten Technologie - der Herstellungsprozess der Halbleiter 16 bis 20 Wochen betragen.
"Zur Gewährleistung einer zuverlässigen IC-Versorgung müssen Verbraucher den Herstellern durch frühzeitige Bestellung und durch eine Abnahmegarantie genügend Vorlaufzeit und eine Möglichkeit zur Lagerproduktion einräumen", fordert Christoph Stoppok, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Electronic Components and Systems.
Die stark zurückgegangene Nachfrage in vielen Industriesegmenten, insbesondere in der Automobilindustrie, hat bei Halbleiter-Herstellern dazu geführt, dass Fertigungskapazitäten angepasst werden mussten. Zu den stark schwankenden und zudem rückläufigen Absatzzahlen kommen fehlende Abnahmegarantien.
Die Halbleiter-Hersteller sehen in der aktuell schwierigen Finanzlage keine Möglichkeiten, IC (integrated circuit = integrierter Schaltkreis) auf Vorrat zu produzieren. Auch kann wegen der zunehmenden Kurzarbeit die von den Abnehmern geforderte Flexibilität nicht garantiert werden.
Kurze Lieferzeiten sind auch wegen der nötigen Vorlaufzeiten nicht zu realisieren. So betragen die Bestellzeiten des Rohmaterials für Wafer bis zu 5 Monate. Anschließend kann - in Abhängigkeit von der verwendeten Technologie - der Herstellungsprozess der Halbleiter 16 bis 20 Wochen betragen.
"Zur Gewährleistung einer zuverlässigen IC-Versorgung müssen Verbraucher den Herstellern durch frühzeitige Bestellung und durch eine Abnahmegarantie genügend Vorlaufzeit und eine Möglichkeit zur Lagerproduktion einräumen", fordert Christoph Stoppok, Geschäftsführer des ZVEI-Fachverbands Electronic Components and Systems.
Wir sagen 'Auf Wiedersehen' mit alten Kodak Momenten!
Mit der heutigen Ankündigung Kodaks - man werde sich aus dem Geschäft mit Kameras zurückziehen - geht eine Ära zu Ende.
Anzeige
E&K Leiterplatten erhält UL-Zertifizierung
E&K Leiterplatten GmbH erhält UL-Zertifizierung für 105µm Kupfer auf Innenlagen.
IAR Systems erweitert Netzwerk in Asien
IAR Systems erweitert Netzwerk in Asien mit neuer Niederlassung in Korea.
Weitere Nachrichten
- Adlink übernimmt Lippert Embedded Computers
- Minsheng und Aixtron schließen strategisches Bündnis in China
- Umsatz stagniert bei Schweizer Electronic
- Inlandsaufträge für Elektroindustrie legen weiter zu
- Jenoptik erhält Großauftrag
- Nokia Update: Ungarn am Stärksten betroffen
- productware GmbH auf der Erfolgsspur
- Cavium nutzt MIPS64 Architektur
- Digi-Key vertreibt Marktech Optoelectronics weltweit
- Karl Kruse gründet Kruse Lighting Solutions
- Nokia: Produktion geht nach Asien
- Grace Industries setzt auf GPS-Technologie von u-blox
- Kabelkonfektionär CiS unterstützt WFF
- Aus für Nokias Salo-Fabrik?
- EMS: Verminderte M&A Aktivitäten in 2011
- Infineon und Fairchild erweitern Partnerschaft
- PCB-Umsatz fällt im Dezember 2011
- Printca ist insolvent
- Bringt 2012 eine Rezession?
- Zestron ernennt weiteren Senior Prozessingenieur
- Lockheed Martin setzt auf LynxOS
- Balda Aktionär Octavian mit Niederlage vor Gericht
- FineLine Service expandiert
- Rohde & Schwarz und Hameg Instruments : 'Hand in Hand'
- Micron CEO stirbt bei Flugzeugabsturz
- Dräger und Jenoptik erweitern Zusammenarbeit
- Torsten Pelzer übernimmt Gesamtvertriebsleitung bei Viscom
- SmartRep expandiert weiter
- Landis+Gyr baut Smart Grid Metering Geschäft aus
- DBK EMS neu mit Schweizer Büro
- Teseq Holding übernimmt Milmega
- Leoni übernimmt j-fiber aus Jena
- 50-millionsten Piezo-Injektor aus Limbach-Oberfrohna
- IG Metall nimmt Stellung zu Xenterio
- Mikron übernimmt die IMA Automation Berlin
- Foxconn baut in Brasilien aus
- Avnet setzt auf Treston
- Neue Aufträge für Infineon Dresden
- Der Zerstörungswut Grenzen setzen
- Verstärkung der ODU-Geschäftsführung




Kommentare
Kritische Kommentare sind erlaubt und auch erwünscht. Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistische / homophobe und verletzende Äusserungen sind nicht erlaubt und werden entfernt.
Weiterführende Erläuterungen finden Sie hier.