Q-Cells mit Umsatzeinbruch
In Folge der weiterhin schwachen Entwicklung der weltweiten Märkte für Photovoltaik hat sich der Geschäftsverlauf der Q-Cells im 2Q weiter verschlechtert. Ein Anziehen des Marktes in den Monaten April bis Juni, mit dem die Branche gerechnet hatte, ist in der Breite für Q-Cells nicht eingetreten.
Niedrigere Absatzmengen, die Verschiebung eines Großprojektes in das dritte Quartal und die fortgesetzte Abwärtsdynamik der Preise für Solarzellen führten nach vorläufigen Berechnungen zu einem verminderten Umsatz von rd. 142 Mio. Euro (Vorquartal 225 Mio. Euro) und zu einem deutlichen Einbruch des operativen Ergebnisses (EBIT) auf ca. -62 Mio. Euro (Vorquartal 15 Mio. Euro).
Eine kurzfristige Anpassung der Waferpreise an das niedrigere Zellpreisniveau war bisher aufgrund bestehender Vereinbarungen mit Lieferanten nur eingeschränkt möglich. Weiterhin führte im Wesentlichen der Preisverfall zu nicht cash-wirksamen Abwertungen im Umlaufvermögen. Trotz der negativen Geschäftsentwicklung wies die Q-Cells zum 30. Juni 2009 weiterhin einen hohen Bestand an liquiden Mitteln und kurzfristig verfügbaren Kreditlinien in Höhe von etwa 520 Mio. Euro aus.
Trotz einer erwarteten saisonal bedingten Erholung des Marktvolumens im zweiten Halbjahr wird weiterhin mit einem insgesamt schwierigen Marktumfeld und einem stark von der Entwicklung der Finanzmärkte abhängigen Projektgeschäft gerechnet. Die bislang für das laufende Geschäftsjahr angenommenen Größenordnungen für Umsatz und Produktion können aus heutiger Sicht nicht mehr erreicht werden. Vor diesem Hintergrund gibt der Vorstand derzeit keine neue Umsatz- und Produktionsprognose für das laufende Geschäftsjahr ab.
Vor diesem Hintergrund entwickelt der Vorstand ein umfassendes Maßnahmenprogramm, das im Wesentlichen aus folgenden fünf Komponenten besteht:
- Noch stärkere Anpassung der Kapazitäten an den Markt,
- Weitere Fokussierung und Reduktion der geplanten Investitionsvorhaben,
- Strafferes Cash Flow- und Working Capital-Management,
- Verschärfung und Beschleunigung des bereits bestehenden Kostensenkungsprogramms sowie
- Forcierung des Projektgeschäftes durch engere Zusammenarbeit mit ausgewählten Finanzierungspartnern.
Eine kurzfristige Anpassung der Waferpreise an das niedrigere Zellpreisniveau war bisher aufgrund bestehender Vereinbarungen mit Lieferanten nur eingeschränkt möglich. Weiterhin führte im Wesentlichen der Preisverfall zu nicht cash-wirksamen Abwertungen im Umlaufvermögen. Trotz der negativen Geschäftsentwicklung wies die Q-Cells zum 30. Juni 2009 weiterhin einen hohen Bestand an liquiden Mitteln und kurzfristig verfügbaren Kreditlinien in Höhe von etwa 520 Mio. Euro aus.
Trotz einer erwarteten saisonal bedingten Erholung des Marktvolumens im zweiten Halbjahr wird weiterhin mit einem insgesamt schwierigen Marktumfeld und einem stark von der Entwicklung der Finanzmärkte abhängigen Projektgeschäft gerechnet. Die bislang für das laufende Geschäftsjahr angenommenen Größenordnungen für Umsatz und Produktion können aus heutiger Sicht nicht mehr erreicht werden. Vor diesem Hintergrund gibt der Vorstand derzeit keine neue Umsatz- und Produktionsprognose für das laufende Geschäftsjahr ab.
Vor diesem Hintergrund entwickelt der Vorstand ein umfassendes Maßnahmenprogramm, das im Wesentlichen aus folgenden fünf Komponenten besteht:
- Noch stärkere Anpassung der Kapazitäten an den Markt,
- Weitere Fokussierung und Reduktion der geplanten Investitionsvorhaben,
- Strafferes Cash Flow- und Working Capital-Management,
- Verschärfung und Beschleunigung des bereits bestehenden Kostensenkungsprogramms sowie
- Forcierung des Projektgeschäftes durch engere Zusammenarbeit mit ausgewählten Finanzierungspartnern.
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