Sun Microsystems will die meisten deutschen Niederlassungen schließen
Der angeschlagene US-Computerkonzern Sun Microsystems will in Deutschland rund 120 der insgesamt 1650 Arbeitsplätze abbauen. Zudem will Sun nahezu alle Geschäftsstellen und Vertriebsbüros in Deutschland schließen, berichtet das Magazin Der Spiegel.
Rund zwei Drittel der verbleibenden deutschen Sun-Belegschaft sollen künftig im Rahmen des in den USA bereits praktizierten "iWork"-Programms von zu Hause aus arbeiten. Mitarbeiter, die nicht genug Platz für ein Arbeitszimmer haben oder in Gegenden wohnen, in denen kein DSL-Anschluss möglich ist, müssten umziehen, heißt es dem Bericht zufolge bei Sun. Lediglich für Besprechungen mit Kunden wolle der US-Konzern so genannte Drop-In-Center einrichten.
Der US-Konzern hatte kürzlich den Abbau von bis zu 5000 der weltweit rund 37.500 Arbeitsplätzen angekündigt. Sun war in den vergangenen Jahren gegen Hauptkonkurrenten wie IBM, Hewlett-Packard und Dell sowie Billiganbieter aus Fernost unter Druck geraten. Im am 26. März beendeten dritten Geschäftsquartal verzeichnete Sun einen Verlust von 217 Millionen Dollar.
Der US-Konzern hatte kürzlich den Abbau von bis zu 5000 der weltweit rund 37.500 Arbeitsplätzen angekündigt. Sun war in den vergangenen Jahren gegen Hauptkonkurrenten wie IBM, Hewlett-Packard und Dell sowie Billiganbieter aus Fernost unter Druck geraten. Im am 26. März beendeten dritten Geschäftsquartal verzeichnete Sun einen Verlust von 217 Millionen Dollar.
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