Kooperationsvertrag zwischen Fraunhofer ESK und Uni Augsburg
Die Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK in München und der Lehrstuhl für Kommunikationstechnik der Universität Augsburg haben mit einem Rahmenvertrag ihre Kooperation gefestigt.
Insbesondere die Vergabe von Einzelaufträgen aus Industrie- oder öffentlich geförderten Forschungsprojekten wird so vereinfacht. Das erste Projekt der Kooperation erforscht die Optimierung von neuen, leistungsfähigen Many-Core-Prozessoren.
Die Grundlagenforschung an der Universität liefert eine wichtige Basis für die Innovationen der Fraunhofer ESK, die deren Kunden direkt zu Gute kommen. Schon bisher hatte die Fraunhofer ESK umfassenden Zugang zu den Ergebnissen der Grundlagenforschung, da der Institutsleiter, Prof. Dr.-Ing. Rudi Knorr, auch Ordinarius für Kommunikationstechnik an der Fakultät für Angewandte Informatik der Universität Augsburg ist. Nun können die beiden Organisationen gezielter in neuen Forschungsprojekten zusammenarbeiten.
Mehr Rechenpower durch Many-Core-Prozessoren
Das erste Projekt ist bereits gestartet: Es geht um die Ressourcenverwaltung in Many-Core-Architekturen, um sie effizienter zu machen. Damit wird die Entwicklung eines dynamischen, selbstoptimierenden und adaptiven Frameworks für solche Architekturen unterstützt.
"Der Wunsch nach immer mehr Funktionen hebt die Anforderungen an Systeme, insbesondere an deren Prozessoren. Diese müssen immer komplexere Kommunikations- und Steuerungsaufgaben erfüllen und dabei immer größere Datenmengen in immer kürzerer Zeit verarbeiten" erläutert Prof. Knorr sein Interesse an Many-Core-Prozessoren. Diese vereinen mehrere vollständige, weitgehend voneinander unabhängige Prozessoren auf einem Chip. Mehr Prozessoren heißt aber auch, dass die Ressourcenverwaltung der Systeme für eine effiziente Arbeitsweise ständig optimiert werden muss. Diese Optimierung kann mit der zunehmenden Zahl an eingesetzten Prozessoren durch herkömmliche Verfahren aber nur unzureichend umgesetzt werden. Hier setzt das Projekt an: Ziel ist eine Many-Core-Architektur, die sich im Betrieb dynamisch selbstorganisierend optimiert.
Der Lehrstuhl für Kommunikationstechnik ist Mitglied der 2008 gegründeten Augsburg Multicore Task Force (AMCTF), die sich zum Ziel gesetzt hat, das Potenzial der neuen Multi-Core-Prozessoren voll auszuschöpfen.
Fraunhofer bringt die Grundlagenforschung in die Anwendung
Die Grenzen zwischen der Grundlagenforschung an der Universität, die die Many-Core-Architekturen noch auf relativ abstrakter Ebene erforscht, und der angewandten Forschung und Entwicklung bei der Fraunhofer ESK sind fließend. So werden die Mehrprozessor-Architekturen zunächst analysiert und anschließend wird ermittelt, welche Daten für den Optimierungsprozess relevant sind und wie sie für eine sinnvolle, selbständig vom System durchgeführte Veränderung verarbeitet werden können. Die neuen Erkenntnisse sollen dann auf schnellem Weg zu einer vereinfachten und ressourcensparenden Anwendung der Many-Core-Prozessoren in neuen Produkten führen. Dafür arbeitet die Fraunhofer ESK direkt mit Automobilherstellern und Zulieferern, Unternehmen der Telekommunikationsbranche und Anwendern von Kommunikationslösungen sowie Home-Automation- und Industrieanlagen-Herstellern zusammen.
Die Grundlagenforschung an der Universität liefert eine wichtige Basis für die Innovationen der Fraunhofer ESK, die deren Kunden direkt zu Gute kommen. Schon bisher hatte die Fraunhofer ESK umfassenden Zugang zu den Ergebnissen der Grundlagenforschung, da der Institutsleiter, Prof. Dr.-Ing. Rudi Knorr, auch Ordinarius für Kommunikationstechnik an der Fakultät für Angewandte Informatik der Universität Augsburg ist. Nun können die beiden Organisationen gezielter in neuen Forschungsprojekten zusammenarbeiten.
Mehr Rechenpower durch Many-Core-Prozessoren
Das erste Projekt ist bereits gestartet: Es geht um die Ressourcenverwaltung in Many-Core-Architekturen, um sie effizienter zu machen. Damit wird die Entwicklung eines dynamischen, selbstoptimierenden und adaptiven Frameworks für solche Architekturen unterstützt.
"Der Wunsch nach immer mehr Funktionen hebt die Anforderungen an Systeme, insbesondere an deren Prozessoren. Diese müssen immer komplexere Kommunikations- und Steuerungsaufgaben erfüllen und dabei immer größere Datenmengen in immer kürzerer Zeit verarbeiten" erläutert Prof. Knorr sein Interesse an Many-Core-Prozessoren. Diese vereinen mehrere vollständige, weitgehend voneinander unabhängige Prozessoren auf einem Chip. Mehr Prozessoren heißt aber auch, dass die Ressourcenverwaltung der Systeme für eine effiziente Arbeitsweise ständig optimiert werden muss. Diese Optimierung kann mit der zunehmenden Zahl an eingesetzten Prozessoren durch herkömmliche Verfahren aber nur unzureichend umgesetzt werden. Hier setzt das Projekt an: Ziel ist eine Many-Core-Architektur, die sich im Betrieb dynamisch selbstorganisierend optimiert.
Der Lehrstuhl für Kommunikationstechnik ist Mitglied der 2008 gegründeten Augsburg Multicore Task Force (AMCTF), die sich zum Ziel gesetzt hat, das Potenzial der neuen Multi-Core-Prozessoren voll auszuschöpfen.
Fraunhofer bringt die Grundlagenforschung in die Anwendung
Die Grenzen zwischen der Grundlagenforschung an der Universität, die die Many-Core-Architekturen noch auf relativ abstrakter Ebene erforscht, und der angewandten Forschung und Entwicklung bei der Fraunhofer ESK sind fließend. So werden die Mehrprozessor-Architekturen zunächst analysiert und anschließend wird ermittelt, welche Daten für den Optimierungsprozess relevant sind und wie sie für eine sinnvolle, selbständig vom System durchgeführte Veränderung verarbeitet werden können. Die neuen Erkenntnisse sollen dann auf schnellem Weg zu einer vereinfachten und ressourcensparenden Anwendung der Many-Core-Prozessoren in neuen Produkten führen. Dafür arbeitet die Fraunhofer ESK direkt mit Automobilherstellern und Zulieferern, Unternehmen der Telekommunikationsbranche und Anwendern von Kommunikationslösungen sowie Home-Automation- und Industrieanlagen-Herstellern zusammen.
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