Elma beschleunigt Verlagerung der Produktion
Elma reagiert auf den starken Konjunktureinbruch mit einer beschleunigten Umsetzung des Transformationsprozesses. Um die Kosten des Unternehmens nachhaltig zu senken, werden weitere Prozessschritte vom Standort Wetzikon an strategische Partner abgegeben oder in das Elma Werk nach Rumänien verlagert.
Hiervon sind insgesamt rund 80 Mitarbeiter in der Schweiz betroffen. Diese Anzahl beinhaltet 16 Arbeitsstellen, die bereits im April 2009 kommuniziert wurden. Für die Mitarbeiter besteht ein Sozialplan und das Konsultationsverfahren mit den Sozialpartnern wurde eingeleitet. Gleichzeitig wird die Automatisierung in der Schweiz vorangetrieben und die kundenbezogenen Bereiche wie Forschung und Entwicklung sowie Engineering und Vertrieb gestärkt.
Elma spürt den heftigen Konjunktureinbruch am Standort Wetzikon besonders stark. Während in den USA und in Israel trotz der weltweiten Rezession der Umsatz in Lokalwährung in den ersten Monaten 2009 gesteigert werden konnte, hat sich die Situation in anderen Ländergesellschaften, insbesondere in der Schweiz, weiter verschärft. Diese Entwicklung macht eine beschleunigte Umsetzung des im 2007 eingeleiteten Transformationsprozesses und somit die geplante Verlagerung von Produktionsabläufen zu strategischen Partnern oder in das Elma Werk nach Rumänien unausweichlich.
Von den geplanten Massnahmen, verschiedene Arbeiten in der Vorfertigungsstufe der Produktlinie Enclosures & Components zu transferieren, sind am Standort Wetzikon nun weitere 20 Mitarbeitende betroffen. Es besteht bereits ein unterschriebener Sozialplan, der wiederum zur Anwendung kommt. Elma hat sich zum Ziel gesetzt den Transformationsprozess bis Ende 2009 weitgehend abzuschliessen. Mit dieser Maßnahme sind nun rund die Hälfte der ca. 80 betroffenen Arbeitsplätze, die arbeitsintensive Produktionsabläufe umfassen, verlagert. Elma wird weitere noch erforderliche Massnahmen unter Wahrung der Arbeitnehmerrechte möglichst sozial verträglich umsetzen.
In Zukunft konzentriert sich Elma Schweiz am Standort Wetzikon auf technisch anspruchsvolle und komplexe Produktionsverfahren sowie auf die Prototypfertigung. Zudem wird die Automatisierung in der Drehschalter-Produktion und bei Kleinstserien weiter vorangetrieben. Gleichzeitig werden die kundenbezogenen Bereiche Forschung und Entwicklung sowie Engineering und Vertrieb weiter gestärkt.
Ausblick
Nach wie vor ist die Visibilität in den Märkten auf wenige Wochen begrenzt. Elma hat das Ziel, mit der beschleunigten Umsetzung ihrer Unternehmensstrategie und einem konsequenten Kostenmanagement, im Geschäftsjahr 2009 ein ausgeglichenes, operatives Ergebnis (EBITDA) zu erzielen.
Elma spürt den heftigen Konjunktureinbruch am Standort Wetzikon besonders stark. Während in den USA und in Israel trotz der weltweiten Rezession der Umsatz in Lokalwährung in den ersten Monaten 2009 gesteigert werden konnte, hat sich die Situation in anderen Ländergesellschaften, insbesondere in der Schweiz, weiter verschärft. Diese Entwicklung macht eine beschleunigte Umsetzung des im 2007 eingeleiteten Transformationsprozesses und somit die geplante Verlagerung von Produktionsabläufen zu strategischen Partnern oder in das Elma Werk nach Rumänien unausweichlich.
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