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Fujitsu Siemens will zurück zur 40 Stunden Woche

Der PC-Hersteller Fujitsu Siemens hat mit einem unerwarteten Markteinbruch und mit hohen Restrukturierungskosten aus der teilweisen Übernahme des IT-Dienstleisters Siemens SBS zu kämpfen. Zudem müssen laut Vorstandschef Bernd Bischoff in der inländischen PC-Produktion deutlich Kosten gespart werden.

19. Juli 2006, 07:06
"Mit der 35-Stunden-Woche werden wir unsere beiden Werke in Augsburg und Sömmerda so nicht halten können", sagte Bischoff im Gespräch mit der WELT.
Fujitsu Siemens beschäftigt an den beiden Standorten insgesamt 2400 Mitarbeiter und ist der einzige noch verbliebene PC-Hersteller in Deutschland.
Das Geschäftsjahr 2006/2007 verlief für den PC-Hersteller bislang nicht sehr erfreulich. Vor allem in Deutschland verlief das erste Quartal sehr schlecht, das Konsumentengeschäft ist regelrecht eingebrochen. Alle Hersteller hatten ihre Kapazitäten aber auf weiteres Wachstum eingestellt.
Bei Fujitsu Siemens lag der Umsatz im ersten Quartal (von April bis Juni) um zwei Prozent unter dem Vorjahreszeitraum, während im ersten Quartal 2005 noch ein Plus von 20 Prozent erreicht wurde. Bischoff schätzt, dass der gesamte Markt von April bis Juni 2006 um fünf Prozent zurückgegangen ist. Der Preisverfall in der PC-Branche mit jährlichen Raten von zehn Prozent dauere an. "Es gibt keinen Markt, der härter umkämpft ist als der PC-Markt."

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