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Leiterplatten | 18 Mai 2009

ZVEI: Abwärtstrend am deutschen Leiterplattenmarkt setzt sich fort

Der Umsatz der Leiterplattenhersteller blieb im Februar um 40% unter dem des Vorjahrs, berichten der Verband der Leiterplattenindustrie und der ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems.
Da die weltweit stark gesunkene Nachfrage nach Maschinen und Fahrzeugen die Exportwirtschaft belastet, rufen viele Leiterplattenverbraucher ihre Bestellungen verzögert ab. Die daraus resultierende Fehlauslastung verstärkt den Wettbewerb erheblich.

Der Auftragseingang erreicht sowohl für den Monat Februar als auch über die ersten beiden Monate kumuliert weniger als die Hälfte des Niveaus der Vergleichszeiträume. Bestellungen werden kurzfristiger terminiert. Selbst Kunden, die in der Vergangenheit mit längerfristigen Lieferplänen operierten, stellen wieder auf Einzelbestellungen um. Damit wird die Planbarkeit der Fertigung schwieriger.

Das Book-to-Bill-Ratio als Indikator für den mittelfristigen Trend erreicht 0,78. Ähnlich niedrig war der Februar-Wert nur im Jahr 2001 nach dem sogenannten Platzen der IT-Blase.



Seit Jahresbeginn wurde der Personalstand um 8,5% reduziert, im Vergleich zum Vorjahresmonat verloren sogar 16% der Mitarbeiter ihre Arbeit. Da Kündigungen erst mit Verzögerung wirksam werden, ist mit weiteren Reduzierungen der Beschäftigungsverhältnisse zu rechnen.

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