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Elektronikproduktion | 05 Mai 2009

Manz Automation: Umsatzerlös um mehr als 50% gesunken

Manz Automation hat im ersten Quartal 2009 nach vorläufigen Geschäftszahlen Umsatzerlöse von 16,49 Mio. € erwirtschaftet (Vorjahr: 38,61 Mio. €). Gleichzeitig realisierte die Manz-Gruppe eine Gesamtleistung von 21,30 Mio. € nach 37,08 Mio. € im Vorjahreszeitraum.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im Berichtszeitraum bei -4,96 Mio. € (Vorjahr: 5,58 Mio. €). Beim Ergebnis vor Steuern (EBT) musste ein Verlust von -4,87 Mio. € verzeichnet werden nach 5,58 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Daraus resultiert ein Periodenergebnis im Konzern von -4,69 Mio. € nach einem Periodenüberschuss von 4,24 Mio. € im Vorjahr. Hingegen stieg der operative Cash Flow deutlich auf 5,25 Mio. € (Vorjahr: -1,75 Mio. €).

Den schwachen Quartalszahlen bei Umsatz und Ertrag steht zum Stichtag 31. März 2009 eine sehr solide Bilanz gegenüber: Mit einer Eigenkapitalquote von 73% und liquiden Mitteln in Höhe von rund 70,00 Mio. € sieht sich die Gesellschaft gut gerüstet für zukünftige Herausforderungen. Somit ist Manz hervorragend aufgestellt, um die Systeme der nächsten Generation für die Solar- und LCD-Industrie zu entwickeln.

Grund für die rückläufigen Geschäftsergebnisse ist die derzeitig schwierige Marktsituation in der Solar- und LCD-Industrie. Im Zuge der Finanzkrise werden nach Einschätzung der Gesellschaft derzeit zahlreiche Projekte verschoben, da Kunden häufig keine Finanzierungen sicherstellen können. Entsprechend bewegten sich die Auftragseingänge in den vergangenen Monaten auf niedrigem Niveau. Aufgrund der aktuellen Marktsituation und dem Auftragsbestand von 93,00 Mio. € (per 31. März 2009) erwartet der Vorstand, an die Umsatz- und Ergebniszahlen des Vorjahres nicht anknüpfen zu können. Der Vorstand rechnet daher im ersten Halbjahr 2009 mit einem negativen EBIT. Mit Blick auf das Gesamtjahr 2009 wird jedoch ein ausgeglichenes Ergebnis vor Zinsen und Steuern angestrebt, da dann die Maßnahmen zur Kostensenkung, wie Kurzarbeit und Abbau von Überstunden, wirksam werden.

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation AG, sieht die Gesellschaft mittel- und langfristig dennoch sehr gut positioniert: „Für uns steht das Geschäftsjahr 2009 im Zeichen der Forschung und Entwicklung. Diese Zeit werden wir konsequent nutzen, um unsere Innovationen erfolgreich zur Marktreife zu treiben. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir unsere Technologieführerschaft dadurch weiter ausbauen und mit Abklingen der Wirtschaftskrise auf den Wachstumskurs zurückkehren können. Auf mittelfristige Sicht gehen wir davon aus, dass der Solarmarkt wieder zu seiner alten Stärke finden wird.“

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