Edscha: fast alle deutschen Arbeitsplätze gesichert
Nahezu alle Arbeitsplätze bei Edscha in Deutschland sind zunächst gesichert", teilte der vorläufige Insolvenzadministrator Dr. Jörg Nerlich. Es gelang, etwa 2.210 – und damit rund 96% – der 2.300 Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten.
Auf Basis des derzeit guten Auftragsbestandes und zufriedenstellender Auftragseingänge sieht sich der vorläufige Insolvenzverwalter „in der erfreulichen Lage, in der Produktion hierzulande keinen Arbeitsplatz abbauen zu müssen.“ Von den etwa 90 entfallenden Arbeitsplätzen werden der Sitz der Holding in Remscheid (300 Beschäftigte) sowie der Standort in Hengersberg (1.300 Beschäftigte) betroffen sein.
Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat und der IG Metall hierzu sind jedoch noch nicht abgeschlossen. An den Standorten in Hauzenberg (400 Beschäftigte) sowie in Regensburg (300 Beschäftigte) wird nach derzeitigem Stand kein Arbeitsplatz abgebaut werden. An den anderen europäischen Standorten der Edscha Gruppe (insgesamt 1.900 Beschäftigte) wird über einen möglichen Stellenabbau bzw. eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit bei entsprechendem Lohnverzicht verhandelt. Ergebnisse stehen noch nicht fest.
„Ziel unseres Restrukturierungskonzeptes war es, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten – das ist uns gelungen“, sagt Nerlich. Geringfügige Personalanpassungen seien aufgrund der massiven Umsatzrückgänge bei den Automobilherstellern, die sich unmittelbar bei Edscha bemerkbar machen, jedoch unumgänglich. „Wir werden die Edscha Gruppe so aufstellen, dass sie langfristig erfolgreich auf dem Markt positioniert ist. Die Chancen dafür stehen gut.“
Ergebnisse aus Investorenprozess bis Spätsommer
Mit der Restrukturierung soll Edscha auch auf die Übernahme durch einen neuen Investor vorbereitet werden. Dr. Jörg Nerlich befindet sich gemeinsam mit dem Vorstand der Edscha AG derzeit in intensiven Verhandlungen mit mehreren potenziellen Investoren, die sich sowohl für Edscha als Ganzes als auch für die Übernahme von einzelnen Geschäftseinheiten interessieren – darunter sind Finanz- sowie strategische Investoren. „Wir liegen voll im Zeitplan und sind zuversichtlich, bis zum Spätsommer eine Einigung mit einem oder mehreren potenziellen Partnern zu erzielen“, so Dr. Nerlich.
Für den Investorenprozess wurde ein geordnetes Bieterverfahren eingeleitet. Potenzielle Investoren können sich, nachdem sich der Insolvenzverwalter von der Ernsthaftigkeit der Kaufabsichten überzeugt hat, im Zuge einer Wirtschaftlichkeitsprüfung ein genaues Bild über Zahlen, Daten und Fakten des Unternehmens machen.
Löhne und Gehälter werden wieder selbst erwirtschaftet
Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten an den vier deutschen Standorten wird Edscha nach Auslaufen des Insolvenzgeldes ab Mai wieder aus eigener Kraft bezahlen – ebenso wie die Löhne und Gehälter der von der Insolvenz betroffenen Mitarbeiter im europäischen Ausland. Anfang Mai wird das Amtsgericht Wuppertal über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens entscheiden.
Der Vorstand der Edscha AG hatte am 2. Februar 2009 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für die europäischen Standorte der Edscha Gruppe gestellt. Daraufhin wurde Rechtsanwalt Dr. Jörg Nerlich von der Kanzlei Görg Rechtsanwälte zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Grund für den Insolvenzantrag waren die massiv rückläufigen Entwicklungen am weltweiten Automobilmarkt in Kombination mit einem deutlich verschlechterten Zugang zur Finanzierung auf den Kapitalmärkten.
Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat und der IG Metall hierzu sind jedoch noch nicht abgeschlossen. An den Standorten in Hauzenberg (400 Beschäftigte) sowie in Regensburg (300 Beschäftigte) wird nach derzeitigem Stand kein Arbeitsplatz abgebaut werden. An den anderen europäischen Standorten der Edscha Gruppe (insgesamt 1.900 Beschäftigte) wird über einen möglichen Stellenabbau bzw. eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit bei entsprechendem Lohnverzicht verhandelt. Ergebnisse stehen noch nicht fest.
„Ziel unseres Restrukturierungskonzeptes war es, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten – das ist uns gelungen“, sagt Nerlich. Geringfügige Personalanpassungen seien aufgrund der massiven Umsatzrückgänge bei den Automobilherstellern, die sich unmittelbar bei Edscha bemerkbar machen, jedoch unumgänglich. „Wir werden die Edscha Gruppe so aufstellen, dass sie langfristig erfolgreich auf dem Markt positioniert ist. Die Chancen dafür stehen gut.“
Ergebnisse aus Investorenprozess bis Spätsommer
Mit der Restrukturierung soll Edscha auch auf die Übernahme durch einen neuen Investor vorbereitet werden. Dr. Jörg Nerlich befindet sich gemeinsam mit dem Vorstand der Edscha AG derzeit in intensiven Verhandlungen mit mehreren potenziellen Investoren, die sich sowohl für Edscha als Ganzes als auch für die Übernahme von einzelnen Geschäftseinheiten interessieren – darunter sind Finanz- sowie strategische Investoren. „Wir liegen voll im Zeitplan und sind zuversichtlich, bis zum Spätsommer eine Einigung mit einem oder mehreren potenziellen Partnern zu erzielen“, so Dr. Nerlich.
Für den Investorenprozess wurde ein geordnetes Bieterverfahren eingeleitet. Potenzielle Investoren können sich, nachdem sich der Insolvenzverwalter von der Ernsthaftigkeit der Kaufabsichten überzeugt hat, im Zuge einer Wirtschaftlichkeitsprüfung ein genaues Bild über Zahlen, Daten und Fakten des Unternehmens machen.
Löhne und Gehälter werden wieder selbst erwirtschaftet
Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten an den vier deutschen Standorten wird Edscha nach Auslaufen des Insolvenzgeldes ab Mai wieder aus eigener Kraft bezahlen – ebenso wie die Löhne und Gehälter der von der Insolvenz betroffenen Mitarbeiter im europäischen Ausland. Anfang Mai wird das Amtsgericht Wuppertal über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens entscheiden.
Der Vorstand der Edscha AG hatte am 2. Februar 2009 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für die europäischen Standorte der Edscha Gruppe gestellt. Daraufhin wurde Rechtsanwalt Dr. Jörg Nerlich von der Kanzlei Görg Rechtsanwälte zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Grund für den Insolvenzantrag waren die massiv rückläufigen Entwicklungen am weltweiten Automobilmarkt in Kombination mit einem deutlich verschlechterten Zugang zur Finanzierung auf den Kapitalmärkten.
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