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Elektronikproduktion | 04 Mai 2009

BASF streicht mindestens 2000 Stellen

Der deutsche Chemiekonzern wird bis zum Ende des Jahres mindestens 2000 Arbeitsplätze abbauen.
"Anlagen und Standorte, die die Wettbewerbsfähigkeit der BASF nicht langfristig sicherstellen, werden restrukturiert, falls notwendig aber auch geschlossen oder veräußert. Bis zum Jahresende wird das Unternehmen mindestens 2000 Arbeitsplätze abbauen", heisst es im Finanzbericht für das 1. Quartal.

In einem extrem schwierigen Umfeld hat sich das Geschäft der BASF-Gruppe im 1. Quartal 2009 rückläufig entwickelt. Der Umsatz lag im Wesentlichen auf Grund der anhaltend schwachen Nachfrage mit €12,2 Milliarden um 23 % unter dem Wert des Vorjahresquartals. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen ging wegen des in vielen Bereichen stark gesunkenen Absatzes um 58% auf €985 Millionen zurück.

Umsatz- und Ergebnisrückgänge in allen Regionen
In Europa sank der Umsatz der Gesellschaften um 21 %. Auch das EBIT vor Sondereinflüssen verringerte sich erheblich um 989 Millionen € auf 797 Millionen €. Besonders die Segmente Chemicals und Plastics waren von dem Nachfrageeinbruch wichtiger Abnehmerbranchen betroffen und verzeichneten einen starken Umsatz- und Ergebnisrückgang. Das Segment Oil & Gas trug trotz des niedrigeren Ölpreises wesentlich zum Ergebnis bei.

In Nordamerika verringerte sich der Umsatz der Gesellschaften in US-Dollar um 35 % und in Euro um 26 %. Das EBIT vor Sondereinflüssen ging um 197 Millionen € auf 71 Millionen € zurück. Fast alle Segmente waren von diesem starken Ergebnisrückgang betroffen. Lediglich bei Agricultural Solutions konnten Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert werden. Hauptgrund für die positive Geschäftsentwicklung in diesem Segment waren höhere Absatzmengen und Preissteigerungen bei Fungiziden und Herbiziden.

In Asien, Pazifischer Raum ging der Umsatz in Landeswährung um 42 %, in Euro um 34 % zurück. Das EBIT vor Sondereinflüssen sank deutlich um 171 Millionen € auf 53 Millionen €. Der erhebliche Umsatz- und Ergebnisrückgang traf fast alle Segmente und resultierte insbesondere aus dem Einbruch der Exportgeschäfte der Abnehmerbranchen. Im Segment Agricultural Solutions stiegen Umsatz und Ergebnis dagegen auf Grund der guten Nachfrage in Japan, China und Indien deutlich an.

In Südamerika, Afrika, Naher Osten sank der Umsatz in Landeswährung um 13 %, auf Euro-Basis um 14 %. Das EBIT vor Sondereinflüssen ging um 12 Millionen € auf 64 Millionen € zurück. Im Segment Functional Solutions führte insbesondere die schwache Nachfrage aus der Automobilindustrie zu einem Ergebnisrückgang. Positive Währungseffekte verzeichnete das Segment Agricultural Solutions, in dem das Ergebnis gesteigert wurde.

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