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Elektronikproduktion | 16 April 2009

Bosch bereitet Mitarbeiter auf harte Zeiten vor

Für den Autozulieferer Bosch brechen anscheinend harte Zeiten an. Bosch-Chef Franz Fehrenbach erwartet laut der Mitarbeiterzeitung „Bosch Zünder“ äußerst schwierige Herausforderungen auf das Unternehmen zukommen. Die Beschäftigung soll aber so weit wie möglich gesichert werden.
In Deutschland sind derzeit rund 47.000 Mitarbeiter des Konzerns in Kurzarbeit oder haben eine verkürzte Wochenarbeitszeit. „Wenn sich abzeichnet, dass es im zweiten Halbjahr keine Bodenbildung gibt, müssen wir den Einsatz der Kurzarbeit überdenken“, so Fehrenbach.

Im Ausland habe Bosch bereits betriebsbedingte Kündigungen in „niedriger vierstelliger Zahl“ ausgesprochen, vor allem in Australien, Brasilien, Großbritannien, Spanien, Tschechien, Ungarn, der Türkei und den USA. Weltweit beschäftigte Bosch zu Jahresbeginn rund 282 000 Mitarbeiter.

Laut Fehrenbach gibt es aber erste Anzeichen für eine mögliche konjunkturelle Stabilisierung im Laufe des Jahres.

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