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Elektronikproduktion | 09 April 2009

Slowakischer EMS-Markt mit nachhaltigem Wachstum trotz Konjunkturflaute

Die derzeitige wirtschaftliche Krise und die bevorstehende Einführung des Euro im Jahr 2009 werden sicherlich auch Auswirkungen auf die Elektronikfertigung in der Slowakei haben. Doch seine strategische Lage, niedrigen Arbeitskostn und robuste nationale Wachstumsraten werden für die weitere Expansion des slowakischen EMS-Marktes sorgen.
Die neue Analyse von Frost & Sullivan Slovakian Electronics Manufacturing Market zeigt, dass der Markt im letzten Jahr einen Umsatz von $4,13 Milliarden registrierte; im Jahr 2015 wird ein Umsatz von $6,14 Milliarden prognostiziert. "Der globale Rückgang des Wirtschaftswachstums, welcher sich auch auf die neuen Märkte in Mittel- und Osteuropa (CEE) ausgeweitet haben, hat auch einen erheblichen Einfluss auf die ausländischen Direktinvestitionen (ADI) im Bereich Elektronikfertigung", stellt Frost & Sullivan Research Analyst Harish Natesan fest. "Mit der Einführung des Euro, drücken Hersteller und Lieferanten ihre Daumen was die Auswirkungen dieser Umstellung auf das Land und die Elektronikfertigungs betrifft."

Der Slowakei, mit seinen starken Wachstumsraten und den niedrigen Arbeitskosten, hat sich zu einem bevorzugten Standort für viele Original Equipment Manufacturers (OEMs) und Electronic Manufacturing Services (EMS) Unternehmen in Mittel- und Osteuropas entwickelt. Minimaler Wettbewerb - in Verbindung mit der strategische Nähe zu Westeuropa - hat dem Land einen Vorteil gegenüber anderen konkurrierenden Zielen in Zentraleuropa gebracht.

Slowakei wurde von der Konjunkturabschwächung beeinflusst, welche 2008 über Europa hereinbrach. Sinkende Nachfrage aus den wichtigsten Endbenutzer-Segmenten hatte negative Auswirkungen auf den Marktumsatz. Diese Entwicklung droht auch in 2009 bestehen zu bleiben. "So werden die Wachstumsraten des Marktes 2009 spürbar fallen", warnt Herr Natesan. "Auch die Einführung des Euro im Jahr 2009 wird voraussichtlich zu einem Anstieg der Betriebskosten führen, was wiederum Elektronikhersteller dazu verleiten wird Mitarbeiterzahlen und Arbeitsvolumen zu verringern - um so Betriebskosten zu sparen und Rentabilität aufrechtzuerhalten."

Die Slowakei entwickelt sich zunehmens zu einem Drehkreuz für die Herstellung von Liquid Crystal Display (LCD), da viele OEMs nur einen geringen Wettbewerb verspüren. Die Nähe zu den westeuropäischen Märkten und kürzeren Lieferketten machen die Slowakei zu einem unwiderstehlichen Standort für EMS-Unternehmen.

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