Qimonda: €14-Millionen-Gesellschaft für rund 2200 Dresdner Mitarbeiter
Wie berichtet, wird die Produktion in den Dresdner Qimonda-Werken ab April nur noch auf Stand-By laufen. Einzige Alternative zu einer Kündigung der derzeit rund 2780 Mitarbeiter ist eine €14 Millionen Transfergesellschaft. Diese soll angeblich durch eine Kreditaufnahme des Insolvenzverwalters finanziert werden.
Der Insolvenzverwalter habe die Belegschaft jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieses Projekt nicht gestartet werde, wenn sich bis Freitag 12.00 Uhr nicht mindestens 90% der Belegschaft für einen Wechsel zur Transfergesellschaft entschieden haben, berichtet die DNN. Dr. Michael Jaffé gab sich zuversichtlich, dass mit der für drei Monate ausgelegten Transfergesellschaft die laufenden Gespräche mit Investoren erfolgreich sein könnten, so der Bericht weiter.
Um einen funktionsfähigen Betrieb präsentieren zu können, soll eine Kernbelegschaft von rund 300 Mitarbeitern die Buried-Wordline-Technologie weiterentwickeln und den Reinraum im Standby-Modus aufrechterhalten. Weitere rund 200 Mitarbeiter sollen die Anlagen schonend herunterfahren. Für diese Mitarbeiter werde der Insolvenzverwalter die Löhne zahlen, so der DNN-Bericht. Die restlichen Mitarbeiter sollen in die Transfergesellschaft wechseln.
Um einen funktionsfähigen Betrieb präsentieren zu können, soll eine Kernbelegschaft von rund 300 Mitarbeitern die Buried-Wordline-Technologie weiterentwickeln und den Reinraum im Standby-Modus aufrechterhalten. Weitere rund 200 Mitarbeiter sollen die Anlagen schonend herunterfahren. Für diese Mitarbeiter werde der Insolvenzverwalter die Löhne zahlen, so der DNN-Bericht. Die restlichen Mitarbeiter sollen in die Transfergesellschaft wechseln.
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