Überraschende Entscheidung der EU-Kommission zu DecaBDE
Die Debatte über das bromierte Flammschutzmittel DecaBDE hat eine dramatische Wendung erfahren. Während die EU-Kommission noch letztes Jahr durch eine sehr umstrittene Entscheidung DecaBDE von dem Verbot ausgenommen hat, stellt sie nun klar, dass neue Elektro- und Elektronikgeräte, die nach dem 1. Juli NonaBDE in Konzentration über 0,1% enthalten, nicht die Vorschriften der Richtlinie einhalten.
DecaBDE wird vor allem in Fernsehgeräten, Computern und vielen anderen elektrischen und elektronischen Anlagen eingesetzt. Das Flammschutzmittel wurde im letzten Oktober nach einer Risikoabschätzung aus der RoHS-Richtlinie ausgenommen.
Jetzt hat die Kommission klargestellt, dass eine normalerweise in kommerziellem DecaBDE vorhandene NonaBDE Verunreinigung nicht ausgenommen ist. Da kommerzielles DecaBDE ca. 3% NonaBDE enthält, und da DecaBDE normalerweise in Konzentrationen von 10-20% in Polymeren verwendet wird, werden höchstwahrscheinlich alle Elektro- und Elektronikgeräte deren Polymere mit DecaBDE versetzt wurden die gesetzlichen Grenzwerte um mindestens das Dreifache überschreiten. Das Inverkehrbringen solcher Geräte ist damit illegal.
Auch die schwedische Regierung hat angekündigt, dass eine Entscheidung zum DecaBDE-Verbot noch vor den Wahlen im September fallen soll.
Jetzt hat die Kommission klargestellt, dass eine normalerweise in kommerziellem DecaBDE vorhandene NonaBDE Verunreinigung nicht ausgenommen ist. Da kommerzielles DecaBDE ca. 3% NonaBDE enthält, und da DecaBDE normalerweise in Konzentrationen von 10-20% in Polymeren verwendet wird, werden höchstwahrscheinlich alle Elektro- und Elektronikgeräte deren Polymere mit DecaBDE versetzt wurden die gesetzlichen Grenzwerte um mindestens das Dreifache überschreiten. Das Inverkehrbringen solcher Geräte ist damit illegal.
Auch die schwedische Regierung hat angekündigt, dass eine Entscheidung zum DecaBDE-Verbot noch vor den Wahlen im September fallen soll.
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