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Elektronikproduktion | 26 Februar 2009

Nokia hat Laptop Industrie im Visier

Der finnische Handy-Riese Nokia erwägt ins Laptop Business einzusteigen. Dies erklärte der CEO Olli-Pekka Kallasvuo gegenüber dem finnischen Fernsehen YLE erklärt. Dies ist die erste offizielle Bestätigung für derartige Gerüchte, welche seit letztem Jahr die Runde machen.
Er ist der Auffassung, dass Mobiltelefone und PCs sich zunehmend ähnlicher werden und dass diese Entwicklung sehr schnell voranschreiten wird. "Heute haben Millionen von Menschen ihre ersten Internet-Erfahrungen mit dem Mobiltelefon. Dies ist ein sehr gutes Zeichen", wird der CEO zitiert.

Nokia hat außerdem eine Vereinbarung mit den Mitarbeitern der finnischen Produktionsanlage in Salo ereicht. "Es wird zu temporären Entlassungen für durchschnittlich fünf Wochen geben. Je nach Produktionsbereich, wurden zwischen 3 und 7 Wochen vereinbart", wird ein Nokia-Sprecher in einem Reuters-Bericht zitiert. Wie bereits früher berichtet, hat Nokia angekündigt, dass man für die gesamte Belegschaft temporäre Entlassungen auf Rotations-Basis einführen werde. Diese Maßnahme soll eine ununterbrochene Produktion in der Anlage gewährleisten.

Die Produktionsanlage in Salo ist die einzige noch verbliebene große Handy-Produktion in Westeuropa, nachdem Nokia im letzten Jahr seine Produktion in Bochum aufgegeben hatte.

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