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Elektronikproduktion | 26 Februar 2009

Asmetec mit Luftwäscher Metoclean-Serie CLAIR am Start

„CLAIR steht für Clean Air und beschreibt ganz einfach, was die Geräte machen: Reine Luft. Metoclean CLAIR saugt die Raumluft rundum 360° an, reinigt Sie in den speziellen Filtereinheiten und gibt sie zu 99,9% gereinigt wiederum rundum an die Raumluft ab,“ erklärte Reinhard Freund, Geschäftsführer der Asmetec.
Viele Luftwäscher arbeiten mit statischer Aufladung, welche in hohem Maße Ozon erzeugt. Viele Menschen reagieren sehr empfindlich auf Ozon mit Kopfschmerzen und Übelkeit. Ozon ist zudem eines der stärksten Oxidationsmittel überhaupt. Etwas, das man bei der Herstellung von Leiterplatten unbedingt vermeiden möchte.

Die von Asmetec in Deutschland gefertigten Luftwäscher arbeiten mit einem speziell für diese Geräteserie entwickelten Radiallüfter. Die verwendeten G4F7-Patronen-Filter arbeiten bis Partikelgröße 0,3 μm, die HEPA-Filter-Einheiten bis 0,1μm. Firmen, die sich wegen der sehr hohen Kosten bisher keinen Reinraum leisten konnten, haben bei Asmetec nun die Möglichkeit qualitätsentscheidende Prozesse deutlich zu verbessern.

Warum muss man sich überhaupt um Partikel kümmern, die deutlich kleiner als Leiterbahnstrukturen sind?
Staubpartikel ab 0,1 μm brauchen in einem geschlossenen Raum ohne Luftbewegung bis zu 20 Stunden, um von der Decke zum Boden zu fallen. Bei Luftbewegung kann dies erheblich länger dauern. Solche Partikel aber ziehen sich gegenseitig an und verbinden sich zu größeren Partikeln bis zu 5 μm und mehr (Amalgam-Effekt). Dies kann dann zu erheblichen Produktionsschäden gerade beim Belichten oder Beschichten führen. Insbesondere beim Laserbohren entstehen sehr viele Feinstaubpartikel, weil a das Material verdampft wird. Diese Partikel können sich auf der Laseroptik niederschlagen und diese sehr schnell so beschädigen, dass die teure Optik ausgetauscht werden muss.

Warum wird ein Reinraum kontaminiert?
Der größte Verschmutzer im Reinraum ist der Mitarbeiter selbst: Unpassende, oder ausgetragene Reinraumkleidung, Straßenschuhe, Privatkleidung, fehlender Kopf- und Fußschutz, fusselnde Kleidung usw. tragen erheblich zur Kontaminierung des Reinraums bei. Auch der Abrieb von Materialien und Rollen oder Geräten, Papiere, Wischtücher bringen Feinstaub in die Raumluft; undichte Türen, Fenster und Schleusen lassen ungehindert Staubpartikel eindringen. Letztlich sind es die Reinraumfilter selbst, die erheblich zur Verschmutzung beitragen, wenn sie eben nicht rechtzeitig ausgetauscht werden:

Beim Belichten oder Plotten von Filmen genügt schon ein Haar, um im Leiterbild später einen Kurzschluss zu verursachen. Beim Beschichten, bei der Lötstoppmaske, beim Sieb- oder Gießdruck, beim Aufbau von Multilayern führen Staubpartikel in der Luft oftmals zu teuren Schäden und Ausschuss. Beim Laserbohren wird die teure Laserlinse vorzeitig durch heiße Feinstaubpartikel beschädigt und muss ausgetauscht werden.

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