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Leiterplatten | 20 Februar 2009

Schweizer Electronic deutlich verbessert in 2008

Die Schweizer Electronic hat es in 2008 geschafft, trotz der widrigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen während des zweiten Halbjahres, nicht nur das Umsatzvolumen auszubauen (+5% zum Vj.), sondern auch Produktivität und qualitatives Wachstum zu stärken.


Die Höhepunkte in 2008
• Umsatzanstieg um 5% im Geschäftsjahr 2008 - trotz Absatzkrise im vierten Quartal
• Industrieumsätze verdoppelt
• Photovoltaikumsätze +300%
• Umsatzwachstum zu 90% in hochwertigen Leiterplattentechnologien erzielt
• EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen: +7,4% in 2008 nach –1,2% im Vorjahr
• Liquidität über 23 Mio. EUR
• Sondereinflüsse und Rückstellungen für weitere Kostensenkungsmaßnahmen belasten das Ergebnis 2008
• Auftragseingänge in 2008 um 11% gesteigert

Erfolgreicher Turn-Around
Zuallererst haben die Portfoliomaßnahmen zu einer Stärkung der Schweizer Electronic geführt. Die Industrieelektronik-Umsätze stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 113% auf 30,7 Mio. EUR. Den größten Anteil an dieser Entwicklung haben die Photovoltaik-Umsätze. Demzufolge hat sich der Anteil von Automotive am Gesamtumsatz auf 57% reduziert (Vj. 67%). Zusätzlich wirkten die konsequent realisierten Restrukturierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen positiv. Schweizer Electronic steigerte die Personalproduktivität um 10%, sparte deutlich bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und konsolidierte – früher als geplant - die deutschen Produktionskapazitäten. Die ersten drei Quartale waren charakterisiert durch stetige Verbesserung der Ertragssituation. Das operative Ergebnis lag damit über den Erwartungen.

Dämpfer im vierten Quartal durch Auswirkungen der Wirtschaftskrise
Die Wirtschaftskrise hatte auch für die Schweizer Electronic einen negativen Einfluss auf das Ergebnis des vierten Quartals; trotz schnell eingeleiteter Gegenmaßnahmen. Zu den Gegenmaßnahmen gehört auch Kurzarbeit seit dem 01.11.2008.

Schweizer Electronic im Jahr 2009
Die Schweizer Electronic setzt unvermindert ihren Strategiefahrplan um:
• Erweiterung der Angebotspalette um Bezugsquellen aus Niedrigkostenländern
• Ausbau und Verstärkung der Beratungsressourcen im Vertrieb
• Eigene Vertriebslinien für Großkunden Automotive, Industrieelektronikkunden und Mittelstandskunden
• Weiterentwicklung von innovativen Lösungen, wie zum Beispiel ein RFID-basiertes Messgerät zur Temperaturüberwachung in sensiblen Anwendungsbereichen (u.a. Blutkonserven).

Die Schweizer Electronic hat eine robuste Bilanzstruktur mit einer Eigenkapitalquote von 33% sowie einem Verschuldungsgrad von 2,0. Die Liquidität von 23,1 Mio. EUR besteht aus Barmitteln und ungenutzten Kreditlinien. Weder der vollständig neuwertige Maschinenpark noch der geschäftstypische hohe Forderungsbestand sind durch Leasing oder durch Factoring finanziert. Lieferantenrechnungen werden prinzipiell skontiert.


* vor Sondereffekten
** Barmittel und ungenutzte Kreditlinien

Die Konsolidierung der europäischen Leiterplattenindustrie - mit annähernd 300 Unternehmen fragmentiert – hat stark an Fahrt aufgenommen.

Wie lange der weltweit starke Rückgang der Leiterplattennachfrage anhalten wird, lässt sich heute nicht sagen. Nicht zuletzt aufgrund der robusten Finanzierungsstruktur ist die Schweizer Electronic auch für einen länger anhaltenden Abschwung gerüstet. Sie sieht deshalb gute Chancen, auch in 2009 ihre Wettbewerbsposition weiter ausbauen.

Kommentare

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