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Elektronikproduktion | 19 Februar 2009

IPTE beendet 2008 mit €232 Mio. Umsatz und €441.000 Gewinn

Die IPTE NV hat das Jahr 2008 mit einem im Vergleich zum Vorjahr um 9% geringeren Gruppenumsatz von €232 Mio. abgeschlossen. Der Nettogewinn beträgt €441.000 verglichen mit €10,9 Mio. im Rekordjahr 2007.
Im vierten Quartal verzeichnete das Unternehmen einen Verlust vor Steuern von €1,784 Mio., verglichen mit einem Gewinn vor Steuern in Höhe von €2,591 Mio. im vierten Quartal 2007. Der Umsatz im vierten Quartal betrug €58,2 Mio. im Vergleich zu €68,5 Mio. in Q4 2007. Die weltweite Wirtschaftskrise beeinflusste auch den Umsatz und das Ergebnis der IPTE. Nach einem leichten Umsatzrückgang von 4% während des ersten Halbjahrs 2008, ging der Umsatz der Gruppe im zweiten Halbjahr um mehr als 15% zurück.

Der Umsatz der Auftragsfertigung fiel um mehr als 15% im Jahresverlauf (von €195,3 Mio. auf €165,9 Mio.). Der Umsatz des Geschäftsbereichs Automatisierung stieg 2008 durch die zum 1. Januar 2008 erfolgte Übernahme der Platzgummer GmbH um 11,2% auf €67 Mio. (€60,2 Mio. in 2007). Ohne die Aktivitäten von Platzgummer ging der Umsatz in diesem Bereich um 9% zurück (von €60,2 Mio. auf €55 Mio.). Der Auftragsbestand betrug zum Ende des Jahres 2008 €78 Mio. (€83 Mio. Ende 2007).

Der Umsatz der Automatisierungssparte stieg von €17 Mio. im Q4 2007 auf €20 Mio. im Q4 2008. Der Geschäftsbereich schloss das vierte Quartal mit einem Auftragsbestand von €24,5 Mio. (€28 Mio. Ende Q3) ab. Im Geschäftsbereich Auftragsfertigung fiel der Umsatz von €51,4 Mio. im Q4 2007 auf €38,2 Mio. im Q4 2008. Der Bereich schloss das vierte Quartal mit einem Auftragseingang von €53,5 Mio. (€60,8 Mio. Ende Q3) ab.

Das vierte Quartal wurde mit einem Verlust von €1,806 Mio. abgeschlossen. Die Ursachen des Verlusts sind:
- Restrukturierung in beiden Geschäftsbereichen (€400.000 im Bereich Auftragsfertigung für die Schließung des Werks in der Slowakei und Personalabbau, €400.000 im Bereich Automatisierung für Personalabbau).
- Währungseinflüsse in Höhe von €1,3 Mio. auf Basis US-Dollar, Rumänische Lei und Tschechische Krone.
- Nicht gedeckte Fixkosten in der Auftragsfertigung bedingt durch den Umsatzrückgang um 25% im Vergleich zum vierten Quartal 2007.
- Gestiegene Kosten aufgrund der Expansion des Geschäftsbereichs Automatisierung in Estland, Spanien und Mexiko. Diese Niederlassungen wurden im Verlauf des Jahres 2008 gegründet, um Kundenanforderungen gerecht zu werden. In der derzeitigen Krisensituation erzielen diese neuen Standorte noch nicht genug, um ihre Kosten decken zu können.

Das Jahr 2008 endete mit einem Gewinn der Gruppe in Höhe von €441.000 (verglichen mit €10,883 Mio. im Rekordjahr 2007). Zu Beginn des Jahres 2008 waren die Aussichten positiv. Die Finanzkrise und die folgende Wirtschaftskrise haben einen überdurchschnittlichen Einfluss auf die Elektronik-Branche, in der IPTE tätig ist. Die bereits im Jahr 2008 erfolgten Rückgänge bei den Umsätzen zwangen IPTE zu Restrukturierungen in beiden Bereichen, um für das schwierige Jahr 2009 vorbereitet zu sein.

Die Mitarbeiterzahl wurde bereits um 250 Festangestellte (ausgehend von 2.400 Mitarbeitern Ende 2007) und 150 befristet angestellte Mitarbeiter reduziert. Die Investitionen wurden auf die für den Geschäftsverlauf nötigsten Erfordernisse reduziert. Die unklaren Marktaussichten erfordern vom Unternehmen alle möglichen Entscheidungen, um den langfristigen Bestand zu sichern. Zum Jahresende hat IPTE alle Bankverbindlichkeiten erfüllt und verfügt über ausreichende Kreditlinien, um die Geschäftstätigkeit wie gewohnt fortzusetzen.

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