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Elektronikproduktion | 06 Februar 2009

Loewe investiert €2,5 Millionen in automatisierte Fertigungslinie

Das Unternehmen hat rund zweieinhalb Millionen Euro in die neue Produktionsstraße investiert. Hergestellt werden hier künftig z.B. die besonders großen Bildschirmformate – von 42 bis 65 Zoll. „Premiumprodukte können nur in einem Premiumumfeld produziert werden,“ betonte Loewe Vorstandsvorsitzender Frieder C. Löhrer.
„Wer im hart umkämpften Markt der Unterhaltungselektronik die Nase vorn haben will, der muss nicht nur heute Produkte von morgen und übermorgen entwickeln, sondern auch über die entsprechenden, zukunftsorientierten Produktionstechnologien verfügen“, so Gerhard Schaas, Technikvorstand der Loewe AG.

Vorstandsmitglied Gerhard Schaas: „Für uns geht es u. a. darum, Rüst- und Ausgleichszeiten in der Produktion möglichst flach zu halten. Das ist eine besondere Herausforderung, vor allem hinsichtlich der hohen Individualisierung unserer höchstwertigen und großformatigen Produkte und dementsprechend kleiner Losgrößen.“ Schaas weiter: „Aus diesem Grund haben wir uns kompetente Berater mit ins Boot genommen. Bei der Entwicklung der neuen Produktionslinie haben wir sehr eng mit dem Fraunhofer Institut zusammengearbeitet.

In Teilbereichen haben wir auch mit der Fachhochschule Hof kooperiert. Auf diese Art haben wir angewandte Wissenschaft und praktische Erfahrungswerte zusammengebracht, um ein möglichst optimales Ergebnis zu erzielen.“ Und das kann sich sehen lassen: In einer bestehenden Halle mit 2.000 Quadratmetern Fläche ist mit einer Investitionssumme von 2,5 Millionen Euro eine hoch automatisierte Fertigungslinie entstanden, die technisch, ergonomisch und architektonisch neue Maßstäbe setzt. Künftig werden hier ca. 300 großformatige Geräte pro Tag hergestellt. Die Erkenntnisse, die bei der Konzeption der Pilotlinie gewonnen wurden, sollen sukzessive auch in andere Produktionsbereiche übernommen werden. Dazu wurde ein Masterplan für die gesamte Fabrik erstellt.

Neu ist u.a. die Möglichkeit, Geräte von zwei Seiten zu bearbeiten. Dies spielt bei den besonders großformatigen Geräten eine wichtige Rolle. Das Band lässt sich auf zwei Seiten öffnen, so dass das Panel ganz bequem und ergonomisch sinnvoll von zwei Mitarbeitern parallel montiert werden kann. Die Bahn ist außerdem höhenverstellbar und verfügt über Hebegeräte, sogenannte „Manipulatoren“, die per Hand steuerbar sind und das gesamte Gewicht der TV-Geräte aufnehmen. RFID-Codierungen an den neuen Paletten sorgen für eine automatische Erkennung. Individuelle Charakteristika, die der Kunde auf seiner Wunschliste angegeben hat, können so von der Linie automatisch eingelesen und umgesetzt werden. Run-in-Tests finden – unsichtbar – oberhalb der abgesenkten Zwischendecken statt. Plattenstrahler an der Decke liefern – nach Bedarf - Wärme oder Abkühlung und sorgen so für ein optimales Raumklima. Schaas: „Hier liegt viel Know-how im Detail.

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