iSuppli: $202 Material- & Herstellungskosten für das Blackberry Storm
Es ist kein Wunder, dass das neue BlackBerry Storm Smartphone von Research in Motion (RIM) über Funktionen verfügt, welche mit dem Apple iPhone 3G vergleichbar sind - einschließlich des Touchscreens - das erste Mal bei einem RIM-Produkt. Allerdings birgt das Storm in seinem Innenleben einige interessante Entwicklungen, wie die Aufnahme des Qualcomm Baseband-Chips.
Das BlackBerry Storm 9530 hat zusammengefasste Material- und Herstellungskosten von €202,89, zeigt die iSuppli Teardown-Analyse. Diese Kosten beinhalten alle Teile sowie die Herstellungskosten für das Storm, schließen jedoch andere Kosten aus; wie etwa geistiges Eigentums (IP), Tantiemen & Lizenzgebühren, Software, Versand, Logistik und Marketing. Die beigefügte Tabelle enthält eine Zusammenfassung der iSuppli Teardown-Analyse.
In den Vereinigten Staaten, wird das Storm von Verizon für $ 249,99 verkauft - mit einem $50 Rabatt, so dass der Preis schlussendlich bei $199,99 steht - der gleiche Verkaufspreis wie auch beim iPhone. Allerdings verkaufen Unternehmen - wie etwa Verizon und AT&T - die Produkte zu subventionierten Preisen, so dass der tatsächliche Preis und die Materialien/Fertigungs-Marge für das Produkt sehr schwer zu bestimmen sind.
Storm vs. iPhone
Das Storm und das iPhone 3G sind - in Bezug auf die Eigenschaften und die Funktionalität - sehr ähnlich. Beide Handys kombinieren Wireless Voice Communication mit einer Reihe von anderen Funktionen, wie etwa Internet, E-Mail, GPS, Messaging und eine integrierte Kamera. Das Storm verfügt über ein Farb-TFT-LCD-Display (3,25-Zoll in der Diagonale), mit 65000 Farben und einer 480/360 Pixel Auflösung. Trotzdem ist der Touchscreen die Funktion, welche das Storm und das iPhone auf die gleiche Stufe heben.
"Der Touchscreen und die daraus resultierende Benutzeroberfläche sind der Blickfang im Design des Storm - aus der Sicht des Benutzers. Dies is auch beim iPhone der Fall", erklärt Andrew Rassweiler, Principal Analyst, Teardown Services Manager, für iSuppli.
"Allerdings, hat RIM eine zusätzliche Funktion, welches es vom iPhone unterscheidet - der ‚klickbare’ Bildschirm. Eine Funktion, welche den meisten Touchscreens fehlt, ist der Feedback-Mechanismus, welcher der Nutzer von einer herkömmlichen Tastatur kennt. Sobald eine Taste gedrückt wird, gibt es ein ‚Klickgeräusch’, welches anzeigt, dass die Wahl registriert wurde. RIM hielt es offensichtlich nötig, dies in das Design zu integrieren. So gibt es einen Knopf, welcher es Nutzer erlaubt, einen Klick zu hören und zu spüren, wenn sie auf dem Display eine Auswahl treffen."
Wie funktioniert der klickbare Bildschirm des Storm, verglichen mit dem des iPhone?
"Während das Storm gegenüber dem iPhone (in Bezug auf Funktionen und Hardware) durchaus wettbewerbsfähig ist, hat es doch nicht die Multi-Touch-Technologie des iPhone", erklärt Tina Teng, Senior Analyst, Wireless Communication, für iSuppli.
"Das Storm verfügt über eine einfache physikalische Taste unter dem primären Touchscreen, welcher den haptischen Rückmeldungen dient. Dies ermöglicht immer nur einen physikalischen Tastendruck; es gibt keine Double-Tapping-Funktion wie etwa beim iPhone".
Auf der anderen Seite ist das Storm in der Lage mit einer größeren Zahl an Roaming-Partnern zusammenzuarbeiten, als Apple mit seinem iPhone. Dies ist auf die Unterstützung des EVDO Air Standard zurückzuführen; verbunden mit 2000 CDMA, GSM, WCDMA und HSDPA. So sind Storm-Nutzer bei Verizon in der Lage auf der ganzen Welt zu telefonieren, ohne dass ein separates Gerät angemietet werden muss - nach den jeweiligen Betreiberbeschränkungen. Das Storm - im Vergleich zum Apple iPhone 3G - ist geringfügig teurer und komplexer in Bezug auf die reine Komponentenzahl.
iSuppli publizierte im Juli eine vorläufige Schätzung von $ 174,33 für die Produktionskosten für das 8Gbyte iPhone 3G, $28,56 weniger als für das Storm. Die gesamte Komponentezahl für das Storm beträgt 1177 - 151 davon sind mechanische Bauteile. Das iPhone 3G hat 1116 Komponenten.
Material- und Herstellungskosten
Die $202,89 an Material- und Herstellungskosten des Blackberry Storm 9530 bestehen aus $186 für die Komponenten und andere Materialien, und $16,07 für die Produktionskosten. Dieser Gesamtbetrag ist etwa $27 teurer als für das Bold, ein weiteres Smartphone-Modell von RIM. (Preisgestaltung von Oktober 2008). Die Differenz kommt hauptsächlich durch den Touchscreen und die dazugehörende Elektronik zustande, so Francis Sideco, Senior Analyst, Wireless-Communication, für iSuppli.
Qualcomm mit DesignWin
Es ist das erste Mal, das mit dem Qualcomm MSM7600 Baseband-Prozessors in Produkt dieses Unternehmens in einem RIM-Produkt auftaucht, so die iSuppli Teardown-Analyse. Bei zurückliegenden Analysen dieser Art, wurde deutlich, dass RIM für diese Funktionen Marvell-Chips verwendete. So wurde beim Bold-Modell der Marvell PXA9xx integrierted Baseband-Prozessor verwendet.
Andere Zulieferer beim Storm smarthone sind:
• Synaptics, Touchscreen-Overlay ($15,50)
• SanDisk, 8Gbyte MicroSD Speicherkarte ($11.50)
• Samsung Electronics, Multichip-Package (MCP) mit 8Gbytes Multi-Level Cell (MLC) Speicher ($7.50)
Bildquelle: RIM
In den Vereinigten Staaten, wird das Storm von Verizon für $ 249,99 verkauft - mit einem $50 Rabatt, so dass der Preis schlussendlich bei $199,99 steht - der gleiche Verkaufspreis wie auch beim iPhone. Allerdings verkaufen Unternehmen - wie etwa Verizon und AT&T - die Produkte zu subventionierten Preisen, so dass der tatsächliche Preis und die Materialien/Fertigungs-Marge für das Produkt sehr schwer zu bestimmen sind.
Storm vs. iPhone
Das Storm und das iPhone 3G sind - in Bezug auf die Eigenschaften und die Funktionalität - sehr ähnlich. Beide Handys kombinieren Wireless Voice Communication mit einer Reihe von anderen Funktionen, wie etwa Internet, E-Mail, GPS, Messaging und eine integrierte Kamera. Das Storm verfügt über ein Farb-TFT-LCD-Display (3,25-Zoll in der Diagonale), mit 65000 Farben und einer 480/360 Pixel Auflösung. Trotzdem ist der Touchscreen die Funktion, welche das Storm und das iPhone auf die gleiche Stufe heben.
"Der Touchscreen und die daraus resultierende Benutzeroberfläche sind der Blickfang im Design des Storm - aus der Sicht des Benutzers. Dies is auch beim iPhone der Fall", erklärt Andrew Rassweiler, Principal Analyst, Teardown Services Manager, für iSuppli.
"Allerdings, hat RIM eine zusätzliche Funktion, welches es vom iPhone unterscheidet - der ‚klickbare’ Bildschirm. Eine Funktion, welche den meisten Touchscreens fehlt, ist der Feedback-Mechanismus, welcher der Nutzer von einer herkömmlichen Tastatur kennt. Sobald eine Taste gedrückt wird, gibt es ein ‚Klickgeräusch’, welches anzeigt, dass die Wahl registriert wurde. RIM hielt es offensichtlich nötig, dies in das Design zu integrieren. So gibt es einen Knopf, welcher es Nutzer erlaubt, einen Klick zu hören und zu spüren, wenn sie auf dem Display eine Auswahl treffen."
Wie funktioniert der klickbare Bildschirm des Storm, verglichen mit dem des iPhone?
"Während das Storm gegenüber dem iPhone (in Bezug auf Funktionen und Hardware) durchaus wettbewerbsfähig ist, hat es doch nicht die Multi-Touch-Technologie des iPhone", erklärt Tina Teng, Senior Analyst, Wireless Communication, für iSuppli.
"Das Storm verfügt über eine einfache physikalische Taste unter dem primären Touchscreen, welcher den haptischen Rückmeldungen dient. Dies ermöglicht immer nur einen physikalischen Tastendruck; es gibt keine Double-Tapping-Funktion wie etwa beim iPhone".
Auf der anderen Seite ist das Storm in der Lage mit einer größeren Zahl an Roaming-Partnern zusammenzuarbeiten, als Apple mit seinem iPhone. Dies ist auf die Unterstützung des EVDO Air Standard zurückzuführen; verbunden mit 2000 CDMA, GSM, WCDMA und HSDPA. So sind Storm-Nutzer bei Verizon in der Lage auf der ganzen Welt zu telefonieren, ohne dass ein separates Gerät angemietet werden muss - nach den jeweiligen Betreiberbeschränkungen. Das Storm - im Vergleich zum Apple iPhone 3G - ist geringfügig teurer und komplexer in Bezug auf die reine Komponentenzahl.
iSuppli publizierte im Juli eine vorläufige Schätzung von $ 174,33 für die Produktionskosten für das 8Gbyte iPhone 3G, $28,56 weniger als für das Storm. Die gesamte Komponentezahl für das Storm beträgt 1177 - 151 davon sind mechanische Bauteile. Das iPhone 3G hat 1116 Komponenten.
Material- und Herstellungskosten
Die $202,89 an Material- und Herstellungskosten des Blackberry Storm 9530 bestehen aus $186 für die Komponenten und andere Materialien, und $16,07 für die Produktionskosten. Dieser Gesamtbetrag ist etwa $27 teurer als für das Bold, ein weiteres Smartphone-Modell von RIM. (Preisgestaltung von Oktober 2008). Die Differenz kommt hauptsächlich durch den Touchscreen und die dazugehörende Elektronik zustande, so Francis Sideco, Senior Analyst, Wireless-Communication, für iSuppli.
Qualcomm mit DesignWin
Es ist das erste Mal, das mit dem Qualcomm MSM7600 Baseband-Prozessors in Produkt dieses Unternehmens in einem RIM-Produkt auftaucht, so die iSuppli Teardown-Analyse. Bei zurückliegenden Analysen dieser Art, wurde deutlich, dass RIM für diese Funktionen Marvell-Chips verwendete. So wurde beim Bold-Modell der Marvell PXA9xx integrierted Baseband-Prozessor verwendet.
Andere Zulieferer beim Storm smarthone sind:
• Synaptics, Touchscreen-Overlay ($15,50)
• SanDisk, 8Gbyte MicroSD Speicherkarte ($11.50)
• Samsung Electronics, Multichip-Package (MCP) mit 8Gbytes Multi-Level Cell (MLC) Speicher ($7.50)
Bildquelle: RIM
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