RoHS zeigt bereits weltweit Wirkung
Das zum 1. Juli in Europa in Kraft getretene Schadstoff-Verbot für Elektronikgeräte (RoHS-Direktive) kann bereits erste weltweite Erfolge verzeichnen. Rund um den Globus stellen die großen Computer-, Handy- und Konsumelektronikfirmen ihre Produktion auf umweltfreundlichere Produkte um.
Ein Beispiel hierfür ist der weltgrößte Handy-Hersteller Nokia. Der finnische Konzern will die RoHS-Richtlinie künftig weltweit bei allen Geräten einhalten. Nokia verzichtet damit ab sofort auf den Einsatz von Blei, Quecksilber, Cadmium und einigen anderen gefährlichen in seinen Produkten. Auch Epson hatte sich kürzlich öffentlich zur Einhaltung der RoHS- Richtlinie verpflichtet. Andere Unternehmen liefern ab sofort verschiedene nicht RoHS-konforme Produkte nicht mehr in die EU, so beispielsweise die Firma Palm den Taschencomputer Treo 650 oder die Firma Apple die Produkte iSight und eMac.
Vergleichbare Umweltstandards und Gesetzesvorhaben sind nun auch in vielen außereuropäischen Ländern entweder bereits verabschiedet worden oder zumindest in Planung. So in Japan, Korea, Australien und Kanada. In der Volksrepublik China soll ein ähnliches Gesetz im kommenden Jahr in Kraft treten. In den USA hingegen gibt es noch keine nationale Gesetzesvorlage, außer im US-Bundesstaat Kalifornien. Hier ist ein vergleichbares Gesetz ebenfalls seit 1. Juli in Kraft.
Vergleichbare Umweltstandards und Gesetzesvorhaben sind nun auch in vielen außereuropäischen Ländern entweder bereits verabschiedet worden oder zumindest in Planung. So in Japan, Korea, Australien und Kanada. In der Volksrepublik China soll ein ähnliches Gesetz im kommenden Jahr in Kraft treten. In den USA hingegen gibt es noch keine nationale Gesetzesvorlage, außer im US-Bundesstaat Kalifornien. Hier ist ein vergleichbares Gesetz ebenfalls seit 1. Juli in Kraft.
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