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Elektronikproduktion | 19 Januar 2009

Mikron wird 15% der Stellen abbauen; Rottweil und Agno betroffen

Die Mikron Gruppe bereitet sich auf ein schwieriges Geschäftsjahr 2009 vor. Für das angelaufene Geschäftsjahr wird ein deutlich tieferes Gesamtvolumen erwartet. Das Unternehmen wird deshalb an den Standorten in der Schweiz, Deutschland und in den USA Personalanpassungen vornehmen.
Die Division Machining Technology hatte bereits im November auf die markant rückläufige Nachfrage aus der Automobilindustrie reagiert und baute am Standort Rottweil (Deutschland) einige Stellen ab. Gleichzeitig wurde am Standort Agno für einen Teilbereich der Werkzeugproduktion Kurzarbeit eingeführt.

Insbesondere im Segment Automotive wird 2009 nicht mit einer schnellen Erholung innert kurzer Frist gerechnet. Diese Einschätzung führt zu Vorkehrungen zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Mit weiteren Anpassungen der Kapazitäten an fast allen Standorten wird Mikron in den kommenden Wochen auf die aktuelle Marktsituation reagieren.

Nebst der Einführung von Kurzarbeit an ausgewählten Standorten wird der Abbau von bis zu 15% der 1'100 Stellen unausweichlich. In erster Linie betroffen sind die Produktionsstandorte der Division Machining Technology in Agno (Schweiz) und Rottweil (Deutschland) sowie der Vertriebsstandort in den USA. Die Division erwirtschaftet rund die Hälfte ihres Umsatzes bei Zulieferfirmen der Automobilindustrie, mehrheitlich aus Deutschland. Für einen Drittel der Mitarbeitenden ist die Einführung von Kurzarbeit geplant. Der Stellenabbau am Hauptproduktionsstandort Agno (Schweiz) kann teilweise durch die konsequente Reduktion von befristeten Arbeitsverhältnissen, durch Pensionierungen sowie natürliche Abgänge bewältigt werden.

Zurzeit weniger betroffen vom Kapazitätsabbau ist die Division Assembly Technology. Am Hauptproduktionsstandort Boudry (Schweiz) wird zunächst mit einer Reduktion der befristeten Arbeitsverhältnisse auf die erwarteten niedrigeren Volumen reagiert. Am Produktionsstandort in den USA hingingen werden die Kapazitäten mittels Stellenabbau deutlich reduziert.

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