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Allgemein | 09 Januar 2009

F&E-Initiativen fördern Entwicklung im Flexible-Elektronik-Markt

Flexible Elektronik wird revolutionäre Veränderungen in der Gestaltung und der Konzeption von elektronischen Geräten in den Bereichen Endverbraucher, Medical und Defense hervorbringen. Dieser aufstrebende Bereich hat enorme Auswirkungen gehabt – in Bezug auf Kosteneinsparungen. Dies rührt vor allem daher, dass neue Fertigungsverfahren zur Serienproduktion von gedruckter Elektronik entwickelt wurden.
Eine neue Analyse des Marktforschers Frost & Sullivan, Emerging Trends in Flexible Electronics, stellt fest, dass flexible Elektronik eine dramatische Evolution in seiner Entwicklung erlebt hat. Es bleibt noch ein langer Weg, bevor weitreichende Veränderungen auf unser alltägliches Leben übergreifen. Die Vorteile von flexibler Elektronik, wie etwa das geringe Gewicht, Robustheit, geringe Kosten, mögliche Transparenz, sowie einfache Integration, könnten Türen auch in andere Anwendungsbereiche öffnen –vor allem wo konventionelle Elektronik sich als nicht besonders wirkungsvoll erwiesen hat.

"Während organische Halbleiter, welche in der flexiblen Elektronik verwendet werden, keine Konkurrenz zu herkömmlichen Silizium darstellen, bieten sie jedoch neue Anwendungsmöglichkeiten, welche bei starren Schaltkreisen und herkömmlicher Elektronik nicht machbar waren; z.B. flexible Displays für Verpackungen oder etwa im Verteidigungsbereich, flexible Sensoren für tragbare Diagnosegeräte und flexibel RFID-Tags für den Markenschutz von Produkten", erklärte der Technische Insights Research Analyst Sharmishta S.

Der Markt sieht die vermehrte Bildung von strategischen Partnerschaften zwischen Lieferanten von Rohmaterialen, Original Equipment Manufacturers (OEMs) und F&E-Einrichtungen zur Beschleunigung der technologischen Entwicklung; neue Wertschöpfungsketten werden etabliert. Produkt-Vermarktung und Time-to-Market sind allerdings weitgehend davon abhängen, die Stärke Asiens bei der Herstellung zu nutzen.

Die Zusammenarbeit in der Forschung ermöglichte die Zusammenlegung von Ressourcen der Unternehmen und Forschungsinstitutionen für die Produktion neuer Materialien, der Leistungsverbesserung organischen Leuchtdioden (OLEDs). Zudem wurden der Erwerb und die Verbreitung von Wissen verbessert. Das Forschungsumfeld in der flexiblen Elektronik hat zudem Finanzierungsinitiativen durch Regierungen, Verteidigungsbereiche, Investment-Banken und andere großen Unternehmen hervorgebracht.

"Zwar gibt es auch weiterhin eine Konzentration auf die Entwicklung von flexibler Elektronik, aber erste Anstrengungen in Bezug auf die Herstellung innerhalb von EC-gesponserten Projekten sind zu verzeichnen. Dies gilt auch für Initiativen unter der Führung des United States Display Consortium in North America", erklärt Sharmishta. "Da dieser Bereich erst im Entstehen ist, gibt es nach wie vor Anforderungen – in Bezug auf Materialien, Leistung, Lebensdauer, Prüfung, Validierung – welche sich erst noch durch den kontinuierlichen Einsatz beweisen müssen."

Das breite Spektrum von Anwendungen der flexiblen Elektronik – von tragbaren Geräten im Militärbereich bis zum PKW-Innenraum. Allerdings ist das Bewusstsein in den verschiedenen Marktsegmenten für das Potenzial dieser Technologie nach wie vor verschwindend gering. Verschiedene Forschungsprogramme wurden ins Leben gerufen, um die Herausforderungen in der Fertigung, Verkapselung und die Leistungen der organischen Halbleiter zu lösen – die Grundlagen der flexiblen Elektronik.

Bildquelle: VTT

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