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Elektronikproduktion | 19 Dezember 2008

Bei Carl Zeiss SMT droht Kurzarbeit

Im Januar könnte bei Carl Zeiss SMT in Oberkochen Kurzarbeit angesagt sein. Man erwarte zwar für 2009 ein relativ stabiles Jahr, aber im Automobilbereich und in der Halbleitertechnik sei keine Erholung in Sicht.
„Die Entwicklung unserer Märkte wird voraussichtlich unterschiedlich verlaufen: Während wir in der Medizintechnik und der Mikroskopie von relativ stabilen Trends ausgehen, ist im derzeit schwachen Markt für Halbleiterequipment keine Erholung zu erwarten. Auch das Geschäft der Industriellen Messtechnik spürt einen Rückgang der Investitionstätigkeit in der Automobilindustrie“, betonte Dr. Dieter Kurz, Vorstandsvorsitzender, auf der Trendpressekonferenz.

Das Unternehmen habe deshalb Sparmaßnahmen geplant. So sollen z.B. die Zeitkonten der 1600 SMT-Mitarbeiter in Oberkochen abgebaut werden; weitere 30 Beschäftigte sollen in andere Bereiche versetzt werden. Auch die Verträge mit Zeitarbeitern sollen nicht verlängert werden. Ausserdem sollen die Betriebsferien bis zum 7.Januar verlängert werden.

Ab Januar soll zudem Kurzarbeit eingeführt werden. So sollen, nach einem Bericht der Gmünder Tagespost, rund 400 Mitarbeiter in der Produktion von der Massnahme betroffen sein. Carl Zeiss Jena (Jenoptik) hat bereits Kurzarbeit für 250 Beschäftigte offiziell bestätigt (evertiq berichtete).

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