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Elektronikproduktion | 06 November 2008

Oerlikon gewinnt Swiss Technology Award

Die Innovationsstärke des Oerlikon Konzerns erfährt eine weitere Bestätigung: Der Die Bonder 2100 xP von Oerlikon Esec - eine Hochpräzisionsmaschine für die Chipmontage in der Halbleiterindustrie - wurde mit dem renommierten Swiss Technology Award zum innovativsten Schweizer Produkt des Jahres gekürt.
Die vollkommen neu entwickelte Maschine ermöglicht gegenüber herkömmlichen Lösungen eine Produktivitätssteigerung um bis zu 80%. „Mit dem Die Bonder 2100 xP ist uns eine bahnbrechende Neuentwicklung gelungen, die in der Verarbeitung von Computerchips neue Massstäbe setzt in Bezug auf Geschwindigkeit, Genauigkeit und Zuverlässigkeit", sagt Dr. Rainer Kyburz, Head of R&D Oerlikon Esec. Mit über 1500 Spezialisten und einem F&E-Umsatzanteil von rund 5% zählt Oerlikon zu den innovationsstärksten Unternehmen der Schweiz. „Der Swiss Technology Award ist eine eindrucksvolle Anerkennung unseres ständigen Strebens, die Grenzen des technisch Machbaren zu erweitern und damit zum Erfolg unserer Kunden beizutragen. Lob und Dank gebührt den Oerlikon-Forschern und -Entwicklern, die diesen Pioniergeist in ihrer täglichen Arbeit leben", sagt Dr. Uwe Krüger, CEO des Oerlikon Konzerns.

Die Bonder spielen in der Herstellung von Halbleitern eine wichtige Rolle: Sie nehmen einzelne, ungeschützte Chips von einer Halbleiterscheibe (Wafer) auf und fixieren sie mittels Spezialkleber oder Lotmaterial auf dem Trägermaterial. Diesen Vorgang, „Pick & Place" genannt, gilt es möglichst schnell und dabei hoch präzise auszuführen. Die Anforderungen in der Halbleiterindustrie bezüglich Effizienz und Qualität sind dabei extrem. Der neue Die Bonder 2100 xP von Oerlikon Esec ist in der Lage, innerhalb einer Sekunde vier Chips mit einer Genauigkeit von 5 tausendstel Millimeter zu platzieren - eine bisher in der Industrie unerreichte Spitzenleistung.

Der Swiss Technology Award ist der führende Technologie- und Innovationspreis der Schweiz, mit dem seit 1987 gezielt Innovationen gefördert werden. Während in den letzten Jahren Projekte der Biotechnologie das Rennen machten, dominierten 2008 wieder Innovationsbereiche mit traditionell schweizerischen Stärken: Robotik und Nanotechnologie für Fertigungsprozesse sowie die Computertechnologie. Eine hochkarätige Experten-Jury hat in einem zweistufigen Auswahlverfahren aus über 50 Bewerbungen sowohl die Innovationskraft wie auch das Marktpotenzial der Eigenentwicklung von Oerlikon Esec mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

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