EMS-Dienstleistungen können sich gegen die Rezession behaupten
Das weltweite Geschäft mit EMS-Dienstleistungen wird den Auswirkungen der aktuellen Konjunkturschwäche sicherlich nicht ausweichen können. Trotzdem wird weiter expandiert und in drei Jahren könnte sogar eine leichte Erholung zu verzeichnen sein, so iSuppli.
Das Einkommen der weltweiten CM Industrie – Umsätze der EMS- und ODM-Dienstleister - wird 2008 voraussichtlich ein Wachstum von 8,3% verzeichnen können, nach 16,1% in 2007. iSuppli prognostizierte zuvor ein Wachstum von 9,1% für dieses Jahr.
2009 wird sich das Wachstum auf 6,1% verlangsamen – die globale Rezession setzt ein und die Nachfrage seitens Kunden und Unternehmen wird sich abschwächen. 2010, wird sich die OEM-Nachfrage stabilisieren und der Auftragsfertigung ein Wachstum von 7,6% bescheren. Für das Jahr 2011 wird das Wachstum mit 9% prognostiziert und die weltweiten EMS- und CM-Märkte erholen sich wieder.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die iSuppli-Prognose für die globalen EMS-Einnahmen, sowie das prognostizierte Wachstum.
(Media Not Available)
"Spekulative Aktivitäten – wie auf dem Immobilienmarkt oder bei hypothekarisch gesicherte Wertpapieren wird oder hat bereits eine Rezession in den Vereinigten Staaten ausgelöst, welche sich über die ganze Welt ausbreiten könnte", stellt Adam Pick, Principal Analyst, EMS / ODM, für iSuppli fest. "Die Nachfrage auf dem Elektronik-Markt wird sich weiter verringern. Während die Endverbrauchermärkte auf Grund der Rezession erodieren, führt ein ‚Trickle-Down-Effekt’ dazu, dass das Wachstum der Einnahmen innerhalb der Elektronik-Supply-Chain nicht mehr ganz so ausgeprägt sind –auch für EMS- / ODM-Dienstleister."
Allerdings wird der CM-Markt auch in diesem Zeitraum weiter expandieren, da OEMs versuchen ihre Kostenstrukturen zu verbessern und Kernkompetenzen hervorzuheben.
Die Kreditkrise und ihre Auswirkungen auf die EMS / ODM
Forschungsergebnisse von iSuppli deuten darauf hin, dass die kurzfristigen Kreditprobleme die Geschäfte der CM-Dienstleister noch nicht beeinflusst haben. „Angst und Sorge, dass die meisten CM-Dienstleister ein kurzfristiges Konkursrisiko bergen, scheinen übertrieben zu sein", meinte Adam Pick.
Die Auswertung des Konkurs-Risikos für die Top-8 EMS-Dienstleister weist darauf hin, dass sich die meisten Dienstleister nach wie vor in einer finanziellen Sicherheitszone befinden. Darüber hinaus hat eine Blitzumfrage bei EMS-Dienstleistern durch iSuppli keinen Hinweis auf eine unmittelbare Gefahr ergeben. Zudem sollten die kurzfristigen Cash-Reserven der Top EMS-DienstleisterAnbieter einer kurzfristigen finanziellen Krise vorbeugen.
Ein weiterer "Gummi-Band-Effekt" tritt auf
Während der letzten großen Rezession, im Zeitraum von 2001 bis 2003, ist es dem CM-Markt gelungen auch weiterhin ein Wachstum zu verzeichnen und konnte dann 2004 – als sich der Markt wieder erholt hatte - einen enormen Anstieg in Einnahmen verbuchen. Die EMS / ODM Industrie hat häufig auf diesen "Gummi-Band-Effekt" hingewiesen, in dem der Markt wieder kräftig aufholt.
"Diese Rezession und die darauf folgende Erholung wird für CM-Dienstleister grundsätzlich verschieden sein," erklärte Adam Pick. "Es gibt verschiedene makroökonomische und industrielle Faktoren, die eine Einnahmen-Explosion wie etwa in 2003, 2004 und 2005 verhindern werden."
2009 wird sich das Wachstum auf 6,1% verlangsamen – die globale Rezession setzt ein und die Nachfrage seitens Kunden und Unternehmen wird sich abschwächen. 2010, wird sich die OEM-Nachfrage stabilisieren und der Auftragsfertigung ein Wachstum von 7,6% bescheren. Für das Jahr 2011 wird das Wachstum mit 9% prognostiziert und die weltweiten EMS- und CM-Märkte erholen sich wieder.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die iSuppli-Prognose für die globalen EMS-Einnahmen, sowie das prognostizierte Wachstum.
(Media Not Available)
"Spekulative Aktivitäten – wie auf dem Immobilienmarkt oder bei hypothekarisch gesicherte Wertpapieren wird oder hat bereits eine Rezession in den Vereinigten Staaten ausgelöst, welche sich über die ganze Welt ausbreiten könnte", stellt Adam Pick, Principal Analyst, EMS / ODM, für iSuppli fest. "Die Nachfrage auf dem Elektronik-Markt wird sich weiter verringern. Während die Endverbrauchermärkte auf Grund der Rezession erodieren, führt ein ‚Trickle-Down-Effekt’ dazu, dass das Wachstum der Einnahmen innerhalb der Elektronik-Supply-Chain nicht mehr ganz so ausgeprägt sind –auch für EMS- / ODM-Dienstleister."
Allerdings wird der CM-Markt auch in diesem Zeitraum weiter expandieren, da OEMs versuchen ihre Kostenstrukturen zu verbessern und Kernkompetenzen hervorzuheben.
Die Kreditkrise und ihre Auswirkungen auf die EMS / ODM
Forschungsergebnisse von iSuppli deuten darauf hin, dass die kurzfristigen Kreditprobleme die Geschäfte der CM-Dienstleister noch nicht beeinflusst haben. „Angst und Sorge, dass die meisten CM-Dienstleister ein kurzfristiges Konkursrisiko bergen, scheinen übertrieben zu sein", meinte Adam Pick.
Die Auswertung des Konkurs-Risikos für die Top-8 EMS-Dienstleister weist darauf hin, dass sich die meisten Dienstleister nach wie vor in einer finanziellen Sicherheitszone befinden. Darüber hinaus hat eine Blitzumfrage bei EMS-Dienstleistern durch iSuppli keinen Hinweis auf eine unmittelbare Gefahr ergeben. Zudem sollten die kurzfristigen Cash-Reserven der Top EMS-DienstleisterAnbieter einer kurzfristigen finanziellen Krise vorbeugen.
Ein weiterer "Gummi-Band-Effekt" tritt auf
Während der letzten großen Rezession, im Zeitraum von 2001 bis 2003, ist es dem CM-Markt gelungen auch weiterhin ein Wachstum zu verzeichnen und konnte dann 2004 – als sich der Markt wieder erholt hatte - einen enormen Anstieg in Einnahmen verbuchen. Die EMS / ODM Industrie hat häufig auf diesen "Gummi-Band-Effekt" hingewiesen, in dem der Markt wieder kräftig aufholt.
"Diese Rezession und die darauf folgende Erholung wird für CM-Dienstleister grundsätzlich verschieden sein," erklärte Adam Pick. "Es gibt verschiedene makroökonomische und industrielle Faktoren, die eine Einnahmen-Explosion wie etwa in 2003, 2004 und 2005 verhindern werden."
Anzeige
Weitere Nachrichten
- Triton schließt Verkauf von Dunkermotoren an AMETEK ab
- MAZeT feiert 20-jähriges Firmenjubiläum
- Größter Einkauf in der Agilent Firmengeschichte
- Renesas liebäugelt mit Stellenabbau
- Phoenix Contact übernimmt APtronic AG
- IPEtec in neuen Betriebsräumen
- Kooperation zwischen InterSelect und Americantec
- EMS-Elektra investiert in Maschinen
- Plexus expandiert in den USA
- HP die Zweite: Massiver Stellenabbau?
- Pegatron & Foxconn sichern sich HP Produktion
- EC genehmigt Thomas & Betts & ABB Übernahme
- 'WatchLock' von Starcom basiert auf Technologie von u-blox
- Italienischer Photovoltaikmarkt vor dem Umbruch
- NEC schließt Akquisition IM Sparte von Convergy ab
- 125% Umsatzsteigerung bei InterSelect
- beflex electronic erweitert den Standort Schweiz personell
- Escha startet Auslandsfertigung in Tschechien
- Aus austriamicrosystems und TAOS mach ams
- Foxconn produziert Chinas Google-Konkurrent
- Digi-Key vertreibt T-Global Technology
- Manz eröffnet Werkseröffnung in Suzhou / China
- Wert der PCB-Produktion in China wächst weiter
- Süss MicroTec: 100% Anteilsbesitz an Suss MicroOptics S.A.
- Rutronik jetzt weltweiter Distributor für MPE Garry
- DPG firmiert unter neuem Namen
- Sovello stellt Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens
- Europageschäft von ASMPT wird in Siplace Organisation integriert
- Henkel übernimmt BU von Cytec Industries
- Panasonic eröffnet neues SMT Werk
- Terry Gou: 'Wir bereiten den Apples iTV vor'
- Positives Geschäftsjahr bei IPTE FA
- CONTAG mit Rückenwind
- Applied Materials streicht Stellen im Solar-Geschäft
- CiS Electronic GmbH beruft weitere Geschäftsführer
- Peter Bauer verlässt Infineon
- Elektronik-Fertigungsgeräte: Gemischte Umsatzerwartungen 2012
- Dow Corning setzt auf Aixtron
- Manz AG: 1Q Umsatzerlöse sinken 29% YoY
- Panasonic Electronic Components mit Sturmschäden




Kommentare
Kritische Kommentare sind erlaubt und auch erwünscht. Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen, Beleidigungen und rassistische / homophobe und verletzende Äusserungen sind nicht erlaubt und werden entfernt.
Weiterführende Erläuterungen finden Sie hier.