RoHS | 17 Oktober 2008

EU plant Durchsetzung der RoHS-Direktive weiter voranzutreiben

Die Regierungen der EU-Länder planen eine bessere Zusammenarbeit, um eine bessere Durchsetzung der RoHS-Vorschriften (Restriction of Hazardous Substances) in Europa weiter durchzusetzen.
Auf ein internationales Forum - welches im September in Washington DC abgehalten wurde - beschlossen die zuständigen Behörden eine informelle Zusammenarbeit, sowie strukturiertere Kooperationsvereinbarungen. Diese sollen nun auf der nächsten Sitzung des EU Enforcement Networks im November in den Niederlanden weiter verfolgt werden.

Da die RoHS-Gesetze bereits im Juli 2006 in Kraft traten, wurden die Regierungen für die nicht vorhandene Überwachung in Bezug auf die Einhaltung der Gesetze kritisiert. Dies hat einige Unternehmen dazu verleitet auch weiterhin Produkten zu verkaufen, bei denen diese gefährlichen Stoffe die zulässigen Grenzen überschreiten.

Staatliche Stellen in ganz Europa wollen nun Wirksamkeit ihrer Überwachung verbessern und planen ein grenzüberschreitenden Modell zu installieren (Mit Blick auf die erfolgreichen Bemühungen der nordischen Länder). 2007 vereinten die nordischen Länder ihre RoHS-Programme und erhöhten die Überwachung sowie die Berichterstattung bei Verstößen, indem ein grenzüberschreitender Datenaustausch eingerichtet wurde.

Bei diesem Ansatz wurden die Industriezweige und Produkte (welche durch RoHS geregelt werden) in Gruppen aufgeteilt, so dass sich jeder stärker auf eine Industrie konzentrieren konnte. Die jeweiligen Daten wurden dann ausgetauscht. Die EU-Länder werden sich an diesem Modell wahrscheinlich orientieren.

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