Übernehmen bald Eiweiße den Datentransfer in der Mikroelektronik?
Funktionieren Handys bald als biologische Systeme? Übernehmen Eiweiße Datenfluss und Informationsaustausch im heimischen PC? Ausgestattet mit rund 2,5 Mio. Euro Fördergeldern für die nächsten 4,5 Jahre können jetzt bis zu 25 Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden zukunftsweisende Technologien im Bio- und Nanobereich entwickeln.
Mittlerweile sind in mikroelektronischen Systemen teilweise mehrere Milliarden Schaltelemente enthalten. Das Zusammenspiel und die Organisation solcher hochkomplexer Systeme soll auch künftig effektiv realisiert werden können. Für Forscher der TU Dresden rücken jetzt vor allem biologische Materialien und Methoden in den Vordergrund, die bisher im elektronischen Bereich nicht verwendet wurden. So lassen sich in der Natur Biomoleküle finden, die in Organismen bereits komplexe Aufgaben übernehmen und dadurch auch für den Einsatz in der Mikroelektronik interessant sind. Ihr funktionales Potential kann möglicherweise zur Verbesserung der Organisation von elektronischen Abläufen im Nanometerbereich beitragen. Darüber hinaus könnten mit diesen Technologien Schaltsysteme weiter miniaturisiert werden.
So genannte Motorproteine, die chemische in mechanische Energie umwandeln und durch Kopplung andere Moleküle bewegen können, wären beispielsweise zum Transport in Schaltsystemen geeignet. Biomoleküle können auch zum Aufbau von selbstorganisierten Leitbahnen in der Mikroelektronik, zur Verdrahtung oder als Schutzvorrichtungen genutzt werden. Selbst DNA lässt sich nach einer Metallisierung als Grundlage für weitere Prozesse im Nanobereich verwenden.
Die Entwicklung der neuen Bio- und Nanotechnologien setzt ein hohes Maß an interdisziplinärer Arbeit voraus. Die TU Dresden mit dem Schwerpunkt auf den Ingenieurs- und Naturwissenschaften bietet dafür ein ideales Umfeld.
Weitere Informationen:
http://ife.et.tu-dresden.de
So genannte Motorproteine, die chemische in mechanische Energie umwandeln und durch Kopplung andere Moleküle bewegen können, wären beispielsweise zum Transport in Schaltsystemen geeignet. Biomoleküle können auch zum Aufbau von selbstorganisierten Leitbahnen in der Mikroelektronik, zur Verdrahtung oder als Schutzvorrichtungen genutzt werden. Selbst DNA lässt sich nach einer Metallisierung als Grundlage für weitere Prozesse im Nanobereich verwenden.
Die Entwicklung der neuen Bio- und Nanotechnologien setzt ein hohes Maß an interdisziplinärer Arbeit voraus. Die TU Dresden mit dem Schwerpunkt auf den Ingenieurs- und Naturwissenschaften bietet dafür ein ideales Umfeld.
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