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Elektronikproduktion | 02 Oktober 2008

Xenterio weitet Produktionskapazität aus

Mit der Inbetriebnahme der fünften SMT-Linie hat der Offenburger EMS-Dienstleister nun seine Fertigungskapazität um weitere 20% auf 150 000 Bauelemente pro Stunde erhöht. „Wir sind in der Lage kurzfristig zu liefern,“ erläutert Vertriebschef Maik Regenbrecht.
Damit bietet der EMS-Spezialist seinen Kunden ein hohes Maß an Schnelligkeit und Flexibilität. Materialeinkauf und Fertigung liegen in einer Hand und helfen den Auftraggebern Lagerkapazität einzusparen. Das heißt der Kunde ruft seine Mengen nur noch ab und zwar getestet und komplett montiert. „Wir sind in der Lage komplette Steuereinheiten zu liefern,“ verdeutlicht der Vertriebschef. Erst kürzlich konnte mit einem europäischen Neukunden ein Mehrjahresvertrag zur Lieferung an WIMAX -Systemen geschlossen werden. Nicht zuletzt ist dieser Auftrag mit ein Grund, zwei Millionen Euro in eine neue Bestückungslinie zu investieren. „Viele Firmen möchten ihre Entwicklungskompetenz im Haus behalten, suchen aber einen Dienstleister, der die Erzeugnisse fertigt.“

Das erste Geschäftsjahr als Xenterio GmbH wird seitens der Geschäftsleitung positiv eingestuft. Das Unternehmen hat wieder auf der Erfolgsspur Fahrt aufgenommen. Die Führungsmannschaft um Dr. Gerhard Kleineidam ist bemüht, weitere Kunden in der Region zu gewinnen. Erstmals in seiner Geschichte ist das Unternehmen auf dem Weg zum eigenständigen EMS-Dienstleister und weg von der reinen Inhouse-Produktion. Xenterio will ein EMS werden, der höchst anspruchsvolle Erzeugnisse für den Kommunikationsmarkt fertigen kann. Pro Jahr erstellt der Betrieb am Fuße des Schwarzwaldes 140 Prototypen, von denen 90 Prozent später in die Serie überführt werden. Das spart dem Kunden unnötige Fehlersuche und reduziert die Entwicklungszeit. Als „revolutionär“ wird der Bau von Testeinrichtungen und Testschränken für externe Kunden bezeichnet. Diese können ihre internen Tests beschleunigt durchführen.

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