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Allgemein | 26 September 2008

Friedhelm Loh als ZVEI-Präsident wiedergewählt

Friedhelm Loh wurde bei der ZVEI-Mitgliederversammlung in Berlin für weitere drei Jahre in seinem Amt als Präsident des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie bestätigt.
Loh gehört dem ZVEI-Vorstand seit 2002 an, seit 2004 war er Vizepräsident und seit 2006 Präsident des rund 1.600 Mitgliedsunternehmen mit mehr als 820.000 Mitarbeitern umfassenden Industrieverbands.

Loh setzt ungeachtet der Konjunktur-Risiken weiter auf einen offensiven Wachstumskurs der Branche. „Die deutsche Elektroindustrie wächst in diesem Jahr um circa vier Prozent und damit etwa doppelt so stark wie die deutsche Wirtschaft insgesamt“, sagte Loh bei der ZVEI-Mitgliederversammlung in Berlin. Auch für 2009 prognostizierte er mit einer Wachstumsrate von etwa zwei Prozent überdurchschnittliche Erfolge der Branche.

Loh hob das große Engagement der Elektroindustrie für neue Technologien und mehr Energie-Effizienz hervor. „Die Politik verengt sich zu oft auf die Frage der Energie-Erzeugung. Sie vernachlässigt die enormen Potenziale beim Transport und bei der Energie-Nutzung“, kritisierte der ZVEI-Präsident. Er warb massiv für ein Impulsprogramm der Bundesregierung zum verstärkten Einsatz höchsteffizienter Kühl- und Gefriergeräte, wie es auch die Energie-Projektgruppe des Bundeswirtschaftsministers vorschlägt. Wenn die Regierung ihre selbst gesetzten Klimaziele erfüllen wolle, könne sie dies nur mit massiven Fortschritten bei der Energie-Effizienz erreichen, mahnte Loh. Ein Marktanreiz für umweltfreundliche Kühl- und Gefriergeräte wirke sich für die nächsten 15 bis 20 Jahre günstig auf die CO2-Bilanz aus. Doch dafür müsse die Regierung jetzt handeln, betonte Loh. Sonst bleibe Deutschland beim Klimaschutz unter seinen Möglichkeiten.

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