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Elektronikproduktion | 24 September 2008

Xenterio weitet Produktionskapazität aus

Mit der Inbetriebnahme der fünften SMT-Linie (Surface Mount Technology) hat der Offenburger EMS-Dienstleister Xenterio seine Fertigungskapazität um weitere 20 Prozent auf 150.000 Bauelemente pro Stunde erhöht.
Der EMS-Spezialist konnte damit sowohl seine Schnelligkeit, als auch seine Flexibilität noch verbessern. Erst kürzlich konnte mit einem europäischen Neukunden ein Mehrjahresvertrag zur Lieferung von WIMAX -Systemen geschlossen werden. Nicht zuletzt ist dieser Auftrag mit ein Grund, zwei Millionen Euro in eine neue Bestückungslinie zu investieren. „Viele Firmen möchten ihre Entwicklungskompetenz im Haus behalten, suchen aber einen Dienstleister, der die Erzeugnisse fertigt.“

Das erste Geschäftsjahr als Xenterio GmbH wird seitens der Geschäftsleitung positiv eingestuft. Das Fertigungsunternehmen wurde im Januar 2008 vom finnischen EMS-Konzern Elcoteq übernommen. Die Führungsmannschaft um Dr. Gerhard Kleineidam ist bemüht weitere Kunden in der Region zu gewinnen. Erstmals in seiner Geschichte ist das Unternehmen auf dem Weg zum eigenständigen EMS-Dienstleister und weg von der reinen Inhouse-Produktion. Xenterio will ein EMS werden, der höchst anspruchsvolle Erzeugnisse für den Kommunikationsmarkt fertigen kann. Pro Jahr erstellt der Betrieb am Fuße des Schwarzwaldes 140 Prototypen, von denen 90 Prozent später in die Serie überführt werden. Das spart dem Kunden unnötige Fehlersuche und reduziert die Entwicklungszeit. Ein weiterer Tätigkeitsbereich ist der Bau von Testeinrichtungen und Testschränken für externe Kunden.

Das Unternehmen kann komplette elektronische Erzeugnisse für die unterschiedlichsten Branchen fertigen. Perspektiven sieht man vor allem in der Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Vortriebstechnik und generell in der industriellen Steuerungstechnik.

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