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Elektronikproduktion | 23 September 2008

Schaeffler hält 90% an Continental

Der Schaeffler Gruppe, Herzogenaurach, wurden mit Ende der gesetzlich vorgeschriebenen weiteren Annahmefrist insgesamt 82,41% der Aktien der Continental, Hannover, angedient.
Darüber hinaus hält die Schaeffler Gruppe bereits 7,78 % der Anteile an der Continental, die außerhalb des Angebotes erworben wurden. Bei diesen Angaben sind die nach dem Ende der Annahmefrist neu ausgegebenen Aktien berücksichtigt, bei denen es sich im Wesentlichen um Bezugsaktien aus der im Mai 2004 begebenen Wandelanleihe handelt.

Das Angebot kann erst vollzogen werden, wenn alle Vollzugsbedingungen, also auch die Freigabe durch die Kartellbehörden, eingetreten sind. Schaeffler liegen die Zustimmungen zur Durchführung der Transaktion von der US-Kartellbehörde sowie der kanadischen Kartellbehörde bereits vor. Die Schweizer Kartellbehörden haben den vorläufigen Vollzug des Angebots gestattet. Die Entscheidung der EU Kommission steht noch aus. Die endgültige Entscheidung der Schweizer Kartellbehörden wird parallel zur Entscheidung der EU-Kommission erwartet.

Wenn die Kartellbehörden der Transaktion zustimmen, kommt das Familienunternehmen damit insgesamt auf mehr als 90 Prozent an Conti. Der Einstieg wird dadurch teuerer als gedacht. Die Franken müssen rund zehn Mrd. Euro zahlen. Der Wälzlagerspezialist hatte 75 Euro je Papier geboten.

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2017.08.13 16:10 V8.5.9-1